FED Paper

FED-Studie warnt: Drittanbieter sind systemische Cyber-Risikofalle für US-Finanzsektor

Cyber-Risiken bei US-Finanzinstituten und Dritten

Eine aktuelle FEDS-Studie beleuchtet Cyber-Schwachstellen bei den 100 größten US-Banken und Nichtbanken-Finanzinstituten (NBFIs) sowie deren Drittanbietern.

Basierend auf einem proprietären Risikoanalysemodell zeigt die Untersuchung, dass NBFIs anfälliger sind als Banken, obwohl Banken bei Routinevorfällen größere relative Verluste erleiden.

Drittanbieter werden als „versteckte Cyber-Bruchlinie“ identifiziert, die oft höhere Schwachstellen aufweisen als ihre Kunden und systemische Risiken erzeugen.

Szenarioanalysen katastrophaler Cyber-Vorfälle bei diesen Anbietern prognostizieren potenzielle Verluste, die bis zu 60-mal höher sein können als bei Routinevorfällen, wobei Betriebsunterbrechungen die Hauptursache sind.

Die Autoren betonen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Cyber-Risikomanagements, das individuelle Schwachstellen und systemische Risiken durch Vernetzung adressiert.

Einordnung der FEDS-Studie zu Cyber-Risiken

Dieses FEDS-Papier ist eine wichtige Veröffentlichung der US-Notenbank, die tiefe Einblicke in die Cyber-Sicherheitslandschaft des US-Finanzsystems bietet.

Obwohl es die Ansichten der Autoren widerspiegelt und nicht notwendigerweise die des gesamten Board of Governors, dient es als Grundlage für Diskussionen und kritische Kommentare innerhalb der Wirtschafts- und Politikgemeinschaft.

Die Ergebnisse sind oft vorläufig, aber ihre Veröffentlichung signalisiert die hohe Priorität, die die FED dem Thema Cyber-Sicherheit und finanzieller Stabilität beimisst.

Die Betonung systemischer Risiken durch Drittanbieter ist besonders relevant für Aufsichtsbehörden und Zentralbanken weltweit.

Hohe Relevanz durch systemische Risikoanalyse

Die Studie ist äußerst relevant, da sie systemische Cyber-Risiken im US-Finanzsektor quantifiziert und die Rolle von Drittanbietern als kritische Schwachstelle hervorhebt.

Die potenziellen Verluste von bis zu 60-mal höheren Beträgen als bei Routinevorfällen unterstreichen die Dringlichkeit.

Obwohl es sich um eine Forschungsarbeit handelt, liefert sie implizite Hinweise für Regulierungsmaßnahmen und die Priorisierung von Cyber-Sicherheit durch Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, um die Finanzstabilität zu gewährleisten.