FED Paper

Telearbeit fördert Beschäftigung Behinderter nach Pandemie

Beschäftigungszuwachs Behinderter analysiert

Ein FEDS-Papier untersucht die Beschäftigungsentwicklung von Menschen mit Behinderungen seit der Pandemie.

Die Analyse der Current Population Survey zeigt, dass ein Drittel des Anstiegs der Beschäftigungsquote auf die erhöhte Inzidenz von Behinderungen nach der Pandemie zurückzuführen ist.

Die restlichen zwei Drittel resultieren aus einer höheren Erwerbsbeteiligung von Personen, deren Behinderungen nicht pandemiebedingt waren.

Die Autoren Hsinyu Tseng und Douglas Webber stellen zudem fest, dass diese Zuwächse insbesondere in Berufen mit hohem Telearbeitsanteil konzentriert sind.

Dies deutet auf eine strukturelle Veränderung im Arbeitsmarkt hin, die durch flexible Arbeitsmodelle begünstigt wird und die Integration dieser Bevölkerungsgruppe fördert.

FEDS-Studie beleuchtet Arbeitsmarktstrukturwandel

Dieses FEDS-Papier bietet wichtige Einblicke in die Dynamik des US-Arbeitsmarktes nach der Pandemie, speziell im Hinblick auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen.

Als Forschungsergebnis der Federal Reserve liefert es eine fundierte Analyse, die zur öffentlichen Diskussion und zur Schärfung des kollektiven Denkens beitragen soll, auch wenn die Schlussfolgerungen die Ansichten der Autoren widerspiegeln und nicht notwendigerweise die des Board of Governors.

Die Studie ist relevant für Zentralbanker, da sie strukturelle Veränderungen im Arbeitsmarkt aufzeigt, die sich auf das Arbeitskräfteangebot und die Produktivität auswirken können.

Wichtige Analyse struktureller Arbeitsmarkttrends

Die Studie ist wichtig (4), da sie detaillierte Einblicke in einen spezifischen, aber wachsenden Sektor des Arbeitsmarktes bietet und die Rolle der Telearbeit hervorhebt.

Sie ist deskriptiv (2), da sie vergangene Trends analysiert und Ursachen zuschreibt, ohne zukünftige Politik zu signalisieren.

Die Erkenntnisse sind jedoch entscheidend für das Verständnis der Arbeitsmarktdynamik und potenzieller Inklusionspotenziale.