FED Paper

Reiche sparen deutlich mehr: Neue FED-Studie zeigt steilen Gradienten im obersten Dezil

Reiche Haushalte sparen mehr als andere

Eine neue FEDS-Studie untersucht die Sparquote reicher Haushalte, eine seit den 1950er Jahren diskutierte Frage mit bisher gemischten Ergebnissen.

Die Autoren nutzen die SCF-Daten von 2022, direkte Schätzungen des Lebenseinkommens und ein erweitertes Vermögenskonzept, das auch Leistungszusagen aus Betriebsrenten und Sozialversicherungen umfasst.

Sie finden einen steilen Spar-Gradienten, wenn Reichtum über das Lebenseinkommen definiert wird, insbesondere in den obersten Dezilen.

Dieser Gradient bleibt bestehen, wenn auch abgeschwächt, selbst nach Abzug nicht realisierter Kapitalgewinne.

Die Studie widerlegt die Annahme einer generell flachen Sparquoten-Verteilung und liefert präzisere Einblicke in die Vermögensakkumulation.

Implikationen für Vermögensverteilung

Diese Studie liefert entscheidende neue Erkenntnisse zur Vermögensverteilung und Ungleichheit, indem sie die langjährige Debatte über die Sparquoten reicher Haushalte mit verbesserter Methodik neu beleuchtet.

Die Ergebnisse, die einen steilen Spar-Gradienten im oberen Bereich zeigen, widersprechen früheren Annahmen einer flachen Sparrate und haben wichtige Implikationen für die Fiskalpolitik und das Verständnis der Kapitalakkumulation.

Die Forschung der FED trägt dazu bei, die ökonomische Denkweise zu schärfen und fundierte Diskussionen über politische Maßnahmen zu ermöglichen.

Neue Erkenntnisse zur Vermögensungleichheit

Die Studie ist wichtig, da sie eine alte ökonomische Frage mit verbesserter Methodik beantwortet und frühere Annahmen widerlegt.

Die Erkenntnisse über den steilen Spar-Gradienten bei hohen Lebenseinkommen sind entscheidend für das Verständnis der Vermögensungleichheit und relevanter für die wirtschaftspolitische Debatte, insbesondere im Hinblick auf Kapitalakkumulation und Umverteilung.

Die FED als Quelle verleiht der Forschung hohes Gewicht.