US-Datenzentren: Fed prognostiziert 370 Mrd. Dollar Investitionsboom
Der Rechenzentren-Rausch
US-Investitionen in Rechenzentren könnten bis Mitte 2026 auf 370 Milliarden Dollar jährlich steigen.
Eine neue FEDS-Studie der US-Notenbank nutzt erstmals Mikrodaten auf Projektebene, um diesen Boom präzise zu prognostizieren und die Lücke aggregierter Daten zu schließen.
Für 2027 sehen die Ökonomen ein breites Spektrum von 360 bis 930 Milliarden Dollar, abhängig vom Tempo neuer Projektankündigungen.
Diese enorme Spanne verdeutlicht die substanziellen Auf- und Abwärtsrisiken für ein Segment, das zunehmend die US-Wirtschaft prägt.
KI-Boom treibt Immobilienmarkt
Der unersättliche Datenhunger von KI, Cloud Computing und Streaming befeuert seit der Pandemie einen beispiellosen Bauboom bei Rechenzentren.
Die traditionellen aggregierten Wirtschaftsdaten hinken dieser Dynamik oft hinterher.
Die Fed-Studie liefert nun ein dringend benötigtes Echtzeit-Instrument, um die Entwicklung dieses kritischen Infrastruktursektors besser zu verstehen und dessen makroökonomische Auswirkungen, insbesondere auf den Gewerbeimmobilienmarkt, frühzeitig zu erfassen.
Präzise Zahlen, große Unsicherheit
Die Studie liefert eine innovative Methode, um einen der dynamischsten Sektoren der US-Wirtschaft in Echtzeit zu erfassen.
Die kurzfristige Prognose von 370 Milliarden Dollar ist ein konkreter Ankerpunkt.
Doch die extreme Bandbreite für 2027 zeigt, wie volatil die Zukunft dieses Booms noch ist und welche Risiken für Investoren und Planer bestehen.