Fed-Studie: Öffentliche Firmen rentabler als private über 30 Jahre
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Fed-Studie: Öffentliche Firmen rentabler als private über 30 Jahre

Das Rendite-Dilemma privater Unternehmen

Öffentliche Unternehmen haben in den letzten 30 Jahren die Renditen privater Firmen übertroffen, so eine neue Studie der Federal Reserve.

Ausgenommen sind lediglich die Jahre vor der globalen Finanzkrise, in denen private Unternehmen besser abschnitten.

Die Autoren Bricker, Moore und Volz nutzen Einkommens- und Bewertungsdaten aus dem Survey of Consumer Finances (SCF), die sie zuvor extern validierten, um die Renditen privater Firmen zu ermitteln.

Diese Erkenntnisse sind wichtig, da private Unternehmenswerte eine bedeutende Quelle des Familienvermögens darstellen, deren Messung jedoch traditionell schwierig ist.

Die Studie beleuchtet damit eine oft unterbelichtete Vermögensklasse und ihre Performance im Vergleich zu börsennotierten Unternehmen.

Vermögensmessung im Fokus der Fed

Die genaue Erfassung von Vermögenswerten, insbesondere jener in Privatbesitz, ist für Zentralbanken und Policy-Experten von entscheidender Bedeutung.

Sie beeinflusst nicht nur das Verständnis von Ungleichheit und Konsumverhalten, sondern auch die Transmission geldpolitischer Impulse.

Da private Firmen oft weniger transparent sind als börsennotierte, sind Daten wie die des Survey of Consumer Finances (SCF) wertvoll, um diese Lücke zu schließen.

Die Studie trägt maßgeblich dazu bei, ein umfassenderes Bild der Vermögensverteilung und -entwicklung zu zeichnen.

Die verborgene Rendite-Lücke

Dieses FEDS-Paper füllt eine wichtige Datenlücke zur Performance privater Unternehmen.

Die empirischen Belege für die Renditeunterschiede zu öffentlichen Firmen – mit der GFC-Ausnahme – sind für Vermögensverwalter und Ökonomen relevant.

Es liefert keine geldpolitischen Signale, sondern vertieft das Verständnis von Vermögensbildung und -allokation.

Original: FEDS Paper: Rates of return on private and public businesses

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