Powell: US-Justiz droht Fed mit Anklage wegen Zinspolitik
FED Speech

Powell: US-Justiz droht Fed mit Anklage wegen Zinspolitik

Fed-Chef Powell unter Anklagedrohung

Die US-Justiz hat der Federal Reserve am Freitag, den 12. Januar 2026, eine Vorladung der Grand Jury zugestellt und droht mit einer strafrechtlichen Anklage gegen Fed-Chef Jerome H. Powell.

Die Drohung bezieht sich auf Powells Aussage vor dem Senatsbankenausschuss im Juni des Vorjahres, die sich teilweise auf ein Renovierungsprojekt historischer Fed-Gebäude bezog.

Powell bezeichnete die genannten Gründe als Vorwand und sieht die Aktion als direkte Folge der unabhängigen Zinspolitik der Fed, die nicht den Präferenzen des Präsidenten folgt.

Er betonte, die Fed werde weiterhin evidenzbasiert handeln und er selbst werde seine Pflichten, wie vom Senat bestätigt, mit Integrität erfüllen.

Diese Eskalation markiert einen beispiellosen Angriff auf die Unabhängigkeit der Zentralbank.

Angriff auf die Fed-Unabhängigkeit

Die Drohung der Justiz gegen Fed-Chef Powell markiert eine beispiellose Eskalation im Verhältnis zwischen Regierung und Zentralbank.

Während politische Kritik an der Fed-Zinspolitik historisch nicht neu ist, stellt die Androhung strafrechtlicher Schritte einen direkten Angriff auf die institutionelle Unabhängigkeit dar.

Dies könnte weitreichende Implikationen für die Fähigkeit der Fed haben, geldpolitische Entscheidungen frei von politischem Druck zu treffen, und sendet ein alarmierendes Signal an Zentralbanken weltweit bezüglich ihrer Autonomie.

Bisher ungekannte politische Eskalation

Die direkte Androhung strafrechtlicher Schritte gegen den Fed-Vorsitzenden ist ein Novum in der US-Geschichte.

Sie stellt die Unabhängigkeit der Zentralbank fundamental infrage und zwingt die Märkte, ein neues politisches Risiko in ihre Bewertungen einzupreisen.

Die Implikationen für die zukünftige Geldpolitik sind erheblich.