Waller drängt auf Zinssenkung im Dezember wegen schwachem Arbeitsmarkt
Waller: Zinssenkung im Dezember ist Risikomanagement
FED-Gouverneur Christopher J. Waller sprach am 17. November 2025 in London und plädierte für eine Zinssenkung auf der nächsten FOMC-Sitzung im Dezember.
Er begründet dies mit einem schwachen Arbeitsmarkt, der nahe am Stillstand sei, einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im zweiten Halbjahr 2025 und gut verankerten Inflationserwartungen.
Waller betont, dass die Herausforderungen durch fehlende offizielle Daten überbewertet werden, da private und "weiche" Daten ein ausreichend klares Bild der Wirtschaft liefern.
Er sieht die Senkung als notwendiges Risikomanagement angesichts der aktuellen Lage.
Waller trotzt Datenlücke mit klarem Zinssignal
Wallers Rede fällt in eine Phase, in der die US-Wirtschaft durch einen 43-tägigen Regierungsstillstand und daraus resultierende Datenlücken verunsichert ist.
Seine explizite Forderung nach einer Zinssenkung im Dezember positioniert ihn als einen der dovishsten Stimmen im FOMC.
Bemerkenswert ist seine Methodik, "weiche" Daten und Geschäftskontakte über offizielle Statistiken zu stellen, um ein präziseres Bild der Wirtschaft zu erhalten.
Dies könnte eine wichtige Richtschnur für andere Entscheidungsträger sein, die ebenfalls mit unvollständigen Daten arbeiten müssen.
Deutliches Signal trotz Datenunsicherheit
Die Rede ist von höchster Relevanz und Signalstärke, da Gouverneur Waller explizit eine Zinssenkung auf der nächsten FOMC-Sitzung fordert und diese detailliert begründet.
Seine Argumentation basiert auf einer kritischen Analyse des Arbeitsmarktes und des Wachstums, gestützt durch die Betonung von "weichen" Daten.
Dies liefert eine klare Forward Guidance und hebt sich durch seine methodische Herangehensweise an Datenlücken ab.
Original: Waller, The Case for Continuing Rate Cuts
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