Niederlande: Cyber-Resilienz reif, doch weitere Stärkung nötig
FSB empfiehlt Stärkung der Cyber-Resilienz NL
Die Niederlande haben erhebliche Fortschritte bei der Cyber-Resilienz ihres Finanzsektors gemacht und verfügen über marktführende Praktiken wie TIBER und ART. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Industrie ist hoch.
Trotz dieser Reife und des starken Engagements erfordern die Vernetzung des Finanzsystems und die ständige Weiterentwicklung von Cyber-Bedrohungen einen kontinuierlichen Fokus und weitere Verbesserungen.
Das FSB empfiehlt, Informationsaustauschgruppen zu überprüfen, die DNB soll die Einführung von ART-Tests fördern und kritische Drittanbieter sowie Konzentrationsrisiken identifizieren.
Bedeutung der Finanzstabilität im Cyberraum
Cyber-Resilienz ist ein Eckpfeiler der Finanzstabilität.
Für Zentralbanken ist die Überwachung und Förderung dieser Widerstandsfähigkeit unerlässlich, um systemische Risiken zu minimieren.
Die Empfehlungen des FSB an die Niederlande, eine der fortschrittlichsten Volkswirtschaften, unterstreichen die globale Herausforderung durch Vernetzung und Abhängigkeit von Drittanbietern.
Dieser Bericht ist ein wichtiger Indikator für die anhaltende Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen kontinuierlich anzupassen und zu verstärken, auch in reifen Märkten.
FSB-Empfehlungen für Finanzstabilität NL
Der FSB-Bericht unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassung der Cyber-Resilienz im Finanzsektor.
Die Empfehlungen an DNB und niederländische Behörden sind konkrete Handlungsaufforderungen zur Stärkung der Finanzstabilität, insbesondere im Hinblick auf systemische Risiken durch Vernetzung und kritische Drittanbieter.
Dies ist eine wichtige Orientierung für die zukünftige Politik.
Original: Peer Review of the Netherlands
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