HKMA: Keine neuen D-SIBs, Puffer bleiben stabil
Hongkongs systemrelevante Bankenliste unverändert
Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) bestätigt die unveränderte Liste der systemrelevanten Banken (D-SIBs) für 2025.
Weder wurden neue Institute hinzugefügt, noch änderten sich die Kapitalanforderungen für die bereits gelisteten Banken.
Die jährliche Überprüfung, die sich an den Basel-III-Standards orientiert, sieht weiterhin Higher Loss Absorbency (HLA) Anforderungen zwischen 1% und 3,5% vor, die innerhalb von zwölf Monaten umzusetzen sind.
Diese Routine-Meldung signalisiert eine Phase der Konsolidierung und Stabilität in der Bankenregulierung der Sonderverwaltungszone.
Stabilität in Hongkongs Bankenaufsicht
Die D-SIB-Regulierung ist ein globaler Standard, der nach der Finanzkrise eingeführt wurde, um die Widerstandsfähigkeit systemrelevanter Banken zu stärken.
Hongkongs konsequente Anwendung dieses Rahmens und die nun bestätigte Stabilität der D-SIB-Liste deuten auf ein ausgereiftes und robustes Finanzsystem hin.
Es impliziert, dass keine neuen Institute eine kritische Größe erreicht haben, die eine Designation erfordert, und bestehende Banken ihre systemische Bedeutung oder Risikoprofile nicht wesentlich verändert haben.
Dies steht im Gegensatz zu Jurisdiktionen, in denen D-SIB-Listen aufgrund dynamischerer Marktbedingungen oder regulatorischer Anpassungen häufiger Änderungen erfahren.
Routine ohne Nachrichtenwert
Die jährliche D-SIB-Überprüfung der HKMA liefert keine neuen Erkenntnisse.
Weder wurden Institute neu eingestuft, noch änderten sich die Kapitalanforderungen.
Es ist eine reine Bestätigung des Status quo, die für den Markt keine Implikationen hat.
Die Meldung unterstreicht lediglich die kontinuierliche Anwendung des Basel-III-Rahmens und die Stabilität im Sektor.