HKMA verdoppelt RMB-Fazilität: Mehr Kapital für die Realwirtschaft
Hongkongs RMB-Offensive
Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) hat ihre RMB Business Facility (RBF) massiv ausgebaut.
Die Gesamtobergrenze für teilnehmende Banken wurde von 50 auf 100 Milliarden Renminbi verdoppelt, und die Liste der Institute auf 40 erweitert.
Ab Phase 2, die bereits am 1. Dezember begann, können die Banken RMB-Mittel für Investitions- und Betriebsmittelkredite an lokale und internationale Unternehmen vergeben.
Damit stärkt Hongkong seine Rolle als zentraler Offshore-Hub für die Renminbi-Internationalisierung und die Unterstützung der Realwirtschaft.
Pekings Währungsexpansion
Hongkongs Rolle als Drehscheibe für den Offshore-Renminbi ist ein Eckpfeiler von Pekings Strategie zur Internationalisierung seiner Währung.
Die HKMA-Initiative fügt sich nahtlos in diese Bestrebungen ein, indem sie die Liquidität und die Anreize für die Nutzung des Renminbi im globalen Handel und bei Investitionen erhöht.
Dies ist ein klares Signal, dass die Sonderverwaltungszone ihre einzigartige Position nutzen will, um die globale Akzeptanz des Yuan weiter voranzutreiben.
Mehr Volumen, breitere Basis
Die Verdopplung der Fazilität und die Erweiterung des Kreises der teilnehmenden Banken sind ein klares Bekenntnis der HKMA zur Förderung des Renminbi-Geschäfts.
Die Ausweitung auf Investitions- und Betriebsmittelkredite macht das Instrument zudem praxistauglicher für Unternehmen.
Es ist eine konsequente Fortführung der Strategie, Hongkongs Position als Offshore-RMB-Hub zu festigen und die Realwirtschaft zu unterstützen.