Digitalisierung: Hongkongs Firmen spalten sich in Gewinner und Verlierer
HKMA Paper

Digitalisierung: Hongkongs Firmen spalten sich in Gewinner und Verlierer

Der digitale Graben in Hongkongs Wirtschaft

Digitalisierung zahlt sich für Hongkongs Unternehmen aus – aber nur für die Vorreiter.

Eine HKMA-Studie zeigt: Fast zwei Drittel der Firmen sind digital aktiv, über die Hälfte davon in fortgeschrittenen Stadien.

Während der Einstieg kurzfristig die Profitabilität belasten kann, erleben die digitalsten Unternehmen höheres Umsatzwachstum und steigende Kurs-Buchwert-Verhältnisse, was Anlegervertrauen signalisiert.

Überraschend ist, dass die Digitalisierung kurzfristig keine negativen Auswirkungen auf die Gesamtbeschäftigung hat.

Doch die Analyse offenbart einen digitalen Graben: Größere Firmen sind klar im Vorteil, kleinere drohen den Anschluss zu verlieren und an Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen.

Der digitale Wettlauf in Asien

Die rasante Entwicklung digitaler Technologien, allen voran GenAI, zwingt Unternehmen weltweit zum Handeln.

Für Hongkong, einen globalen Finanzplatz, ist die Anpassungsfähigkeit seiner Nicht-Finanzunternehmen entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit in Asien.

Diese HKMA-Studie liefert erstmals eine datengestützte Analyse der Digitalisierungsfortschritte und -herausforderungen vor Ort.

Sie unterstreicht die Notwendigkeit, nicht nur technologisch aufzuschließen, sondern auch die strukturellen Ungleichheiten zwischen großen und kleinen Firmen zu adressieren, um eine breite Resilienz der Wirtschaft zu gewährleisten.

KI-Analyse deckt digitale Spaltung auf

Die Studie ist methodisch innovativ, da sie GenAI für die Textanalyse von Geschäftsberichten nutzt, um Digitalisierungsgrade zu messen.

Ihre Erkenntnisse zur Performance-Differenzierung und den Risiken für kleinere Firmen sind für Investoren und die Wirtschaftspolitik in Hongkong hochrelevant.

Sie liefert konkrete Ansatzpunkte für Fördermaßnahmen, sendet aber keine direkten geldpolitischen Signale.