Buch: Resiliente Banken stützen Europas Wachstum – Basel III bewährt sich
Buch: Basel III stärkt Banken und Wachstum
Claudia Buch, Vorsitzende des EZB-Aufsichtsgremiums, verteidigt die Basel III-Reformen als entscheidende Antwort auf die Finanzkrise.
Sie betont, dass die gestärkten Kapital-, Liquiditäts- und Leverage-Anforderungen die Widerstandsfähigkeit der Banken erheblich verbessert haben, ohne das Wirtschaftswachstum oder die Kreditvergabe zu beeinträchtigen.
Europäische Banken sind heute gut kapitalisiert (CET1 ~16%, Leverage ~6%, LCR ~158%).
Die vollständige Umsetzung von Basel III in der EU durch CRR III und CRD VI beginnt 2025 und läuft bis 2032, um eine geordnete Anpassung zu ermöglichen.
Buch hebt hervor, dass die Reformen das System von 'Too Big To Fail' zu 'Bail-in' verschoben und Modellrisiken reduziert haben.
Angesichts neuer Risiken fordert sie eine kontinuierliche Verbesserung der Bewertungsrahmen, um evidenzbasierte politische Debatten zu gewährleisten und Europas Wachstum auf solidem Fundament zu sichern.
Buch zu Basel III und EU-Umsetzung
Claudia Buch, als Vorsitzende des EZB-Aufsichtsgremiums, liefert eine maßgebliche Einschätzung zur europäischen Bankenregulierung.
Ihre Rede auf dem EBA Policy Research Workshop ist besonders relevant, da sie die Position des SSM zur Bedeutung und den Auswirkungen von Basel III darlegt.
Angesichts der ab Januar 2025 beginnenden Umsetzung von CRR III und CRD VI in der EU, die die Basel III-Finalisierung abschließt, bietet Buch eine wichtige Bestätigung des Reformpfades.
Die Diskussionen über die Komplexität und die Auswirkungen der Kapitalregulierung auf das Wachstum sind aktuell, und Buchs Rede positioniert die EZB klar zugunsten der Stärkung der Bankenresilienz als Basis für nachhaltiges Wachstum.
Verteidigung & Ausblick Basel III
Als Vorsitzende des EZB-Aufsichtsgremiums liefert Buch eine maßgebliche Bestätigung der Basel III-Reformen und deren EU-Umsetzung.
Die Rede unterstreicht die Überzeugung des SSM, dass gestärkte Bankenresilienz das Wachstum fördert.
Obwohl keine neuen Policy-Ankündigungen erfolgen, ist die klare Verteidigung des aktuellen Regulierungsrahmens und die Betonung der langfristigen Ziele ein wichtiges Signal für den Finanzsektor und die Märkte.