SSM Data

SSM legt Methodik für Bankenstatistik offen: Einblick in aggregierte Daten

Transparenz-Leitfaden für EZB-Bankenstatistik

Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht eine methodische Notiz zur Erläuterung der aggregierten Aufsichtsbankstatistiken für signifikante Institute (SIs) im ersten Quartal 2025.

Das Dokument des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) detailliert den Umfang und Inhalt der veröffentlichten Daten, die zugrundeliegende Aggregationsmethodik sowie den Ansatz zur Anwendung von Vertraulichkeitsanforderungen.

Es präzisiert die Auswahl der Banken (SIs auf höchster Konsolidierungsebene, die FINREP/COREP melden), die Struktur der Daten (sechs Themenbereiche, Aufschlüsselung nach Zeit, Land, Klassifikation) und die Cut-off-Daten.

Ziel ist es, die Vergleichbarkeit und das Verständnis der Daten für institutionelle Investoren und Analysten zu verbessern.

Fundament für Bankenanalyse und Aufsicht

Diese methodische Notiz ist entscheidend für Analysten und Investoren, um die von der EZB veröffentlichten Aufsichtsbankstatistiken korrekt zu interpretieren.

Sie schafft Klarheit über die Datenbasis, die für die Beurteilung der Stabilität des europäischen Bankensektors herangezogen wird.

Die präzise Definition des Stichprobenumfangs und der Aggregationsregeln ist wichtig, da sich die Liste der signifikanten Institute und die Berichtspflichten ändern können.

Dies gewährleistet eine konsistente Analyse der Finanzlage der größten europäischen Banken und unterstützt die Transparenz der EZB-Bankenaufsicht.

Die detaillierte Beschreibung der Ausnahmen und der historischen Anpassungen (z.B. LCR-Sample, Sovereign Exposure) ist besonders wertvoll für die Zeitreihenanalyse.

Grundlage für fundierte Bankenanalysen

Die Notiz ist für institutionelle Investoren und Policy-Experten von hoher Relevanz, da sie das Fundament für die Interpretation der aggregierten Aufsichtsbankstatistiken bildet.

Ohne dieses Verständnis könnten Fehlinterpretationen der Daten entstehen.

Sie liefert keine neuen politischen Signale oder Einschätzungen zur aktuellen Marktlage, sondern ist ein rein deskriptives Dokument zur Datenmethodik.

Ihre Stärke liegt in der detaillierten Transparenz über den Erhebungsprozess und die Datenqualität.