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Globale Immobilienpreise sinken weiter

Die globalen Immobilienpreise sind im zweiten Quartal 2025 real um 0,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken, was das dritte aufeinanderfolgende Jahr eines globalen Rückgangs markiert. Die Schwellenländer verzeichneten einen Rückgang von 1,9%, angeführt von Asien (-3,6%), während Industrieökonomien einen Anstieg von 0,6% sahen, hauptsächlich in der Eurozone (+3,1%) und anderen europäischen Ländern.

Implikationen für Geldpolitik und Stabilität

Die Entwicklung der Immobilienpreise ist ein zentraler Indikator für Zentralbanken zur Beurteilung der Finanzstabilität und der gesamtwirtschaftlichen Lage.

Die divergierenden Trends zwischen Industrie- und Schwellenländern sowie innerhalb der Regionen erschweren die geldpolitische Steuerung.

Während steigende Preise in einigen Eurozonen-Ländern und Osteuropa auf potenzielle Überhitzung oder Vermögensblasen hindeuten könnten, signalisieren anhaltende Rückgänge in Asien und Kanada wirtschaftlichen Gegenwind und Risiken für die Kreditmärkte.

Diese Daten sind entscheidend, um die Auswirkungen von Zinsanpassungen auf den Immobiliensektor zu verstehen und proaktive Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.

Die langfristigen Vergleiche bieten zudem Einblicke in strukturelle Ungleichgewichte.

Wichtige Daten für Finanzstabilität

Der BIS-Bericht liefert entscheidende Daten zu globalen Immobilienpreisen.

Er ist hochrelevant für Zentralbanken zur Bewertung von Finanzstabilitätsrisiken, potenziellen Vermögensblasen und der Wirkung der Geldpolitik.

Die regionalen Divergenzen bieten wichtige Einblicke für makroprudenzielle Überlegungen.

Der Informationsgehalt ist für Risikobewertung und künftige geldpolitische Entscheidungen erheblich.