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CBDC-Sentiment: Divergenz und Marktreaktionen

Die Studie untersucht das Sentiment von Zentralbanken und Medien zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) in 15 großen Volkswirtschaften zwischen 2016 und 2022. Mithilfe großer Sprachmodelle wurden länderübergreifende Sentiment-Indizes aus Zentralbankpublikationen und Nachrichtenartikeln entwickelt.

Implikationen für Zentralbankkommunikation

Dieses Papier liefert wertvolle Einblicke für Zentralbanken, die ihre Kommunikationsstrategie bezüglich CBDCs verfeinern möchten.

Die Erkenntnis, dass Zentralbank-Sentiment das Medien-Sentiment stärker beeinflusst und Finanzmärkte direkt darauf reagieren, ist entscheidend.

Es zeigt die Notwendigkeit einer präzisen und konsistenten Kommunikation, um unerwünschte Reaktionen an Krypto- und Aktienmärkten zu vermeiden, insbesondere negative Effekte auf traditionelle Finanzdienstleister.

Die Analyse grenzüberschreitender Spillover-Effekte ist zudem relevant für die internationale Koordination und das Verständnis globaler Stimmungsentwicklungen.

Relevanz für CBDC-Strategie und Märkte

Die Studie ist hochrelevant (4/5), da sie direkte Auswirkungen der Zentralbankkommunikation auf Medien und Finanzmärkte bei CBDCs aufzeigt.

Dies ist entscheidend für die Gestaltung zukünftiger CBDC-Strategien und die Minimierung von Marktvolatilität.

Die Signalstärke ist deskriptiv (2/5), da sie bestehende Mechanismen analysiert und keine neuen politischen Signale setzt, aber wichtige Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Kommunikation liefert.