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Komplexität bremst EU-Banken: Ruf nach Reform

Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank, sprach am 28. November 2025 auf dem Bayerischen Bankentag über die Zukunft der europäischen Bankenaufsicht.

Debatte um EU-Wettbewerbsfähigkeit und Regulierung

Nagels Rede reiht sich in die aktuelle Debatte um die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und die Reduzierung administrativer Lasten ein, wie sie auch in Berichten von Letta und Draghi gefordert wird.

Als Mitglied der EZB-Taskforce zur Vereinfachung der Regulierung unterstreicht er die Dringlichkeit des Themas.

Bemerkenswert ist seine klare Abgrenzung von Deregulierung und die explizite Warnung vor einem globalen "Race to the Bottom", insbesondere angesichts der lockeren Haltung der USA gegenüber Krypto-Assets.

Die Betonung der Notwendigkeit, Lücken im Nichtbanken-Sektor zu schließen, spiegelt die wachsende Sorge vor Risikoverlagerungen wider.

Klarer Kurs für effizientere Aufsicht

Nagel liefert eine detaillierte Analyse der Komplexität der EU-Bankenregulierung und untermauert die Notwendigkeit der Vereinfachung mit konkreten Beispielen.

Seine Position als Bundesbankpräsident und Mitglied der EZB-Taskforce verleiht seinen Forderungen Gewicht und signalisiert eine klare Richtung für künftige Reformen.

Die deutliche Abgrenzung von Deregulierung und die Warnung vor globalen Arbitrage-Risiken sind wichtige normative Aussagen.