Regulierungsreform als Schlüssel für Fed-Bilanz
Stephen I. Miran, Gouverneur der Federal Reserve, plädiert in einer Rede vor der BIS für eine grundlegende Überarbeitung der Bankenregulierung.
Debatte um Fed-Bilanz und Regulierungsdruck
Mirans Rede fällt in eine Zeit intensiver Debatten über die zukünftige Größe der Fed-Bilanz, die Rolle von Bankreserven und die Auswirkungen der Post-GFC-Regulierungen.
Die Federal Reserve hat kürzlich ihren Bilanzabbau gestoppt, was Miran direkt mit regulatorischen Anforderungen an die Banken verknüpft.
Seine Forderung nach einer Entkopplung von Staatsanleihen und Reserven von den Leverage Ratios ist ein zentraler Punkt der aktuellen Diskussionen über die Stabilität des US-Treasury-Marktes und die Effizienz der Geldpolitik.
Mirans Position als Fed-Gouverneur verleiht diesen Vorschlägen erhebliches Gewicht und signalisiert eine mögliche Neuausrichtung der Aufsichtspolitik.
Klarer Kurs für Regulierungsreform
Die Rede ist von hoher Relevanz, da ein amtierender Fed-Gouverneur detaillierte und kritische Ansichten zur Bankenregulierung und deren direkten Auswirkungen auf die Fed-Bilanz und Geldpolitik äußert.
Miran liefert klare Signale für eine proaktive Regulierungsreform, insbesondere die Entlastung von Banken bei der Haltung von Staatsanleihen und Reserven.
Dies könnte weitreichende Implikationen für die Finanzmärkte und die zukünftige Größe der Fed-Bilanz haben.