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BOJ erhöht Leihfrist für 10-jährige JGBs

Die Bank of Japan hat beschlossen, die Obergrenze für den aufeinanderfolgenden Kauf derselben Emission im Rahmen ihrer Wertpapierleihfazilität (SLF) für 10-jährige JGBs #370 vorübergehend von 50 auf 75 Geschäftstage zu erhöhen. Diese Maßnahme, die ab dem 1.

Technische Anpassung zur Marktstabilisierung

Diese Maßnahme der BOJ ist eine technische Anpassung zur Aufrechterhaltung der Liquidität und Stabilität im japanischen Staatsanleihen-Repo-Markt, insbesondere für "Cheapest-to-Deliver"-Emissionen.

Angesichts der umfangreichen JGB-Bestände der BOJ ist es entscheidend, Engpässe zu vermeiden, die die Marktfunktion beeinträchtigen könnten.

Die Erhöhung der Leihfrist soll die Versorgung mit spezifischen JGBs verbessern und übermäßige Volatilität oder Finanzierungskosten im Repo-Markt verhindern.

Es handelt sich um eine proaktive Reaktion auf beobachtete Marktanspannungen und unterstreicht die Rolle der BOJ als Hüterin der Marktstabilität, ohne eine direkte Änderung der Geldpolitik darzustellen.

Direkte Marktintervention zur Liquiditätssicherung

Die BOJ greift direkt in die Marktmechanismen ein, um die Liquidität im JGB-Repo-Markt zu verbessern.

Dies ist eine konkrete operative Änderung, die darauf abzielt, Engpässe bei der Versorgung mit spezifischen Anleihen zu beheben und die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten.

Es ist eine klare Policy-Ankündigung, die die Bereitschaft der Zentralbank zeigt, technische Anpassungen vorzunehmen, um die Marktfunktion aufrechtzuerhalten.