Internationale Zentralbanker stärken Fed-Chef Powell den Rücken
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Internationale Zentralbanker stärken Fed-Chef Powell den Rücken

Zahlreiche Zentralbankchefs weltweit, darunter Christine Lagarde (EZB) und Andrew Bailey (BoE), haben sich hinter Fed-Vorsitzenden Jerome Powell gestellt. Sie betonten die Unabhängigkeit der Zentralbanken als unerlässlichen Pfeiler für Preis- und Finanzstabilität.

Einigkeit für die Unabhängigkeit

Die Erklärung, die von der Reserve Bank of Australia (RBA) veröffentlicht wurde, unterstreicht die globale Einigkeit der Zentralbankgemeinschaft.

Unter den Unterzeichnern finden sich prominente Namen wie EZB-Präsidentin Christine Lagarde, BoE-Gouverneur Andrew Bailey, SNB-Präsident Martin Schlegel sowie die Gouverneure der Zentralbanken Kanadas, Australiens und Neuseelands.

Sie alle stehen in voller Solidarität mit dem Federal Reserve System und seinem Vorsitzenden Jerome H. Powell.

Die Unabhängigkeit der Zentralbanken wird als ein Grundpfeiler für die Preis-, Finanz- und Wirtschaftsstabilität im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bezeichnet.

Ihre Bewahrung sei daher von entscheidender Bedeutung, stets unter voller Achtung der Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Rechenschaftspflicht.

Powell: Integrität und Mandatstreue

Die Zentralbankchefs würdigen Jerome H. Powell für seine Integrität und seinen unerschütterlichen Einsatz für das öffentliche Interesse.

Er habe sich stets auf sein Mandat konzentriert.

Die Erklärung hebt hervor, dass Powell ein respektierter Kollege sei, der von allen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, in höchstem Ansehen gehalten werde.

Diese persönliche Bekräftigung der Integrität des Fed-Vorsitzenden durch seine internationalen Amtskollegen ist ein starkes Signal und unterstreicht die Bedeutung von Führungspersönlichkeiten, die sich konsequent an ihren gesetzlichen Auftrag halten, um das Vertrauen in die Institutionen zu wahren.

Ein klares Signal in unsicheren Zeiten

Die koordinierte Stellungnahme ist ein seltenes und damit umso gewichtigeres Signal der internationalen Zentralbankgemeinschaft.

Sie deutet auf eine wachsende Besorgnis über potenzielle politische Einflussnahmen auf die Geldpolitik hin.

Diese kollektive Verteidigung der Unabhängigkeit unterstreicht deren fundamentale Bedeutung für das Funktionieren globaler Finanzsysteme und die Glaubwürdigkeit der Währungshüter.