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Neue Risiken fordern Bank-Governance heraus

Anneli Tuominen, Mitglied des EZB-Aufsichtsgremiums, betonte am 27. Oktober 2025 in Florenz die Notwendigkeit robuster Bank-Governance-Rahmenwerke angesichts eines sich wandelnden Risikoumfelds.

EZB verstärkt Fokus auf Cyber- und Georisiken

Die Rede von Anneli Tuominen reiht sich in die aktuelle Debatte um die operationelle Resilienz von Finanzinstituten ein, insbesondere nach den Erfahrungen mit Cyberangriffen und den Lehren aus Bankenkrisen wie der der Silicon Valley Bank.

Sie unterstreicht die proaktive Rolle der EZB bei der Anpassung der Aufsicht an neue Bedrohungen, wie die Umsetzung von DORA und die Ankündigung eines Reverse-Stresstests zu geopolitischen Risiken zeigen.

Dies signalisiert eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Aufsicht und Banken bei der Bewältigung komplexer, miteinander verbundener Risiken in einem unsicheren Marktumfeld.

Klare Leitlinien für die Bankenaufsicht

Die Rede bietet eine prägnante Zusammenfassung der aktuellen Risikolandschaft aus Sicht der EZB-Aufsicht und liefert konkrete Erwartungen an Bankvorstände.

Sie ist bemerkenswert, da sie nicht nur die Risiken benennt, sondern auch die unterstützende Rolle der Aufsicht hervorhebt und neue Initiativen wie den Reverse-Stresstest ankündigt.

Obwohl keine bahnbrechenden neuen Politikankündigungen enthalten sind, ist die Betonung der Interaktion von Risiken und der Notwendigkeit einer ganzheitlichen Governance für Spezialisten von hoher Relevanz.