BoE-Bilanz: Reserven und TFS sinken stark
Der Wochenbericht der Bank of England vom 29. Oktober 2025 zeigt im Vergleich zur Vorwoche deutliche Veränderungen in ihrer Bilanz.
Bilanzanpassungen im Fokus der Geldpolitik
Der wöchentliche Bericht der Bank of England bietet wichtige Einblicke in die operative Umsetzung der Geldpolitik und die Liquiditätssteuerung im britischen Finanzsystem.
Die signifikanten Rückgänge bei den Reserven und der Kreditfazilität für das Asset Purchase Facility (APF) spiegeln die fortgesetzte Strategie der Bilanzreduzierung wider, die darauf abzielt, die während der quantitativen Lockerung aufgebauten Positionen abzubauen.
Der deutliche Rückgang des Term Funding Scheme (TFS) deutet auf eine Verringerung der von Geschäftsbanken in Anspruch genommenen Liquidität hin, was auf eine Normalisierung der Marktbedingungen oder eine bewusste Straffung der Liquiditätszufuhr hindeuten könnte.
Diese Entwicklungen sind entscheidend für die Einschätzung der geldpolitischen Haltung der BoE und ihrer Auswirkungen auf die kurzfristigen Geldmärkte.
Bilanzabbau und Liquiditätsmanagement
Der Bericht ist wichtig, da er den Fortschritt des Bilanzabbaus der BoE und die Dynamik der Liquiditätsversorgung im Finanzsystem aufzeigt.
Der deutliche Rückgang der Reserven und der APF-Kredite signalisiert eine fortgesetzte Straffung der Geldpolitik durch quantitative Straffung.
Die Reduzierung des TFS deutet auf eine Verringerung der Bankenliquidität hin.
Dies sind deskriptive Daten, die jedoch implizite Signale über die geldpolitische Ausrichtung der BoE liefern und für Marktteilnehmer relevant sind.
Quelle: Bank of England Weekly Report 29 October 2025
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