BOJ erhöht Zins, interne Meinungsverschiedenheit
Die Bank of Japan (BOJ) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung am 30. Oktober 2025 beschlossen, den unbesicherten Übernacht-Call-Satz bei rund 0,5 Prozent festzulegen.
BOJ-Entscheidung und interne Debatte
Die Anhebung des Leitzinses auf 0,5 Prozent durch die BOJ signalisiert eine weitere Normalisierung der Geldpolitik, weg von den ultralockeren Maßnahmen der Vergangenheit.
Die deutliche Spaltung im geldpolitischen Ausschuss, insbesondere die Forderung nach einem höheren Zins von 0,75 Prozent durch zwei Mitglieder, deutet auf wachsende Inflationsbedenken und eine interne Debatte über das Tempo der Straffung hin.
Die Argumente der Dissidenten, insbesondere die Erreichung des Preisstabilitätsziels und die Risiken auf der Oberseite, könnten zukünftige Zinserhöhungen vorwegnehmen und die Markterwartungen beeinflussen.
Direkte Policy-Ankündigung mit Dissens
Die Entscheidung der BOJ, den Leitzins auf 0,5 Prozent anzuheben, ist eine direkte geldpolitische Maßnahme mit hoher Relevanz für die Finanzmärkte.
Die Signalstärke ist maximal, da es sich um eine konkrete Zinsanpassung handelt.
Der interne Dissens mit zwei Mitgliedern, die eine noch stärkere Anhebung forderten, verstärkt die Relevanz und deutet auf mögliche zukünftige Straffungen hin, was wichtige Forward Guidance impliziert.
Quelle: Statement on Monetary Policy
IN: