Regionale Phillips-Kurve im Euroraum untersucht
Marius Faber und Gabriel Züllig von der SNB präsentieren ein Working Paper mit dem Titel "Kinky Europe: Evidence from the regional Phillips curve in the euro area". Die Studie, die am 26.
Bedeutung regionaler Inflationsdynamik für EZB
Die Phillips-Kurve ist ein zentrales Konzept für Zentralbanken zur Einschätzung des Inflationsdrucks.
Eine Untersuchung der regionalen Phillips-Kurve durch SNB-Forscher ist für die EZB von hoher Relevanz, da der Euroraum durch erhebliche wirtschaftliche Heterogenität gekennzeichnet ist.
Regionale Unterschiede in der Inflationsdynamik können die Wirksamkeit einer einheitlichen Geldpolitik beeinflussen und die Herausforderungen bei der Steuerung der Gesamtinflation erhöhen.
Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Transmission geldpolitischer Impulse besser zu verstehen und die Inflationsprognosen zu verbessern.
Wichtige Forschung, kein Policy-Signal
Das Working Paper ist für Zentralbanken, insbesondere die EZB, von hoher Relevanz, da es ein fundamentales Modell der Inflationsdynamik auf einer detaillierten regionalen Ebene im Euroraum untersucht.
Die Ergebnisse könnten das Verständnis für die Inflationsprozesse und die geldpolitische Transmission vertiefen.
Es handelt sich jedoch um akademische Forschung (Working Paper) und nicht um eine offizielle Stellungnahme oder ein Policy-Signal der SNB oder EZB.
Daher ist die Signalstärke als gering einzustufen.