BoE strafft Datenerfassung für Nicht-Residenten
Die Bank of England (BoE) schlägt vor, die Erhebung und Veröffentlichung von Daten zur Geschäftstätigkeit von Nicht-Residenten (Formular BN) einzustellen. Eine interne Überprüfung ergab, dass die operativen Kosten für Sammlung, Qualitätssicherung und Veröffentlichung des monatlichen Datensatzes die Vorteile übersteigen.
Effizienz im Fokus der Zentralbank-Statistik
Diese Ankündigung der Bank of England reiht sich in den breiteren Trend von Zentralbanken ein, ihre Dateninfrastruktur und Berichtspflichten kontinuierlich zu optimieren.
Im Einklang mit dem Statistical Code of Practice unterstreicht die BoE die Notwendigkeit, den operativen Wert von Datenerhebungen kritisch zu hinterfragen.
Die vorgeschlagene Einstellung des Formulars BN ist ein Beispiel für den Versuch, Doppelarbeit zu vermeiden und die Effizienz zu steigern, ohne dabei die analytischen Bedürfnisse zu gefährden.
Die Zusicherung, dass alternative Datenquellen (Formulare CC und CL) ein ausreichend detailliertes Bild liefern, ist hierbei entscheidend.
Dies zeigt, dass Zentralbanken bestrebt sind, die Belastung für berichtende Institutionen zu reduzieren, während sie gleichzeitig die Qualität und Relevanz ihrer veröffentlichten Statistiken aufrechterhalten.
Technische Anpassung ohne Substanzverlust
Die Quelle ist primär von technischer Natur und signalisiert keine Änderung der geldpolitischen Ausrichtung oder der wirtschaftlichen Einschätzung der BoE.
Ihre Relevanz liegt in der Transparenz über die Datenstrategie der Zentralbank und der potenziellen Auswirkung auf spezialisierte Datennutzer.
Die BoE betont, dass die Kerninformationen weiterhin über andere Kanäle verfügbar sein werden, was die Auswirkungen auf die Analysefähigkeit begrenzt.
Die Konsultationsphase unterstreicht den transparenten Ansatz der Bank bei solchen Anpassungen.