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EBA-Konsultation zur Aufsichtsunabhängigkeit

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat eine Konsultation zu ihren Leitlinien zur Aufsichtsunabhängigkeit zuständiger Behörden gemäß der Kapitaladäquanzrichtlinie (CRD) gestartet. Diese Leitlinien sollen die Regelungen zur Vermeidung und Bewältigung von Interessenkonflikten präzisieren, die die Solidität der Aufsicht und gute Unternehmensführung gefährden könnten.

Stärkung der Finanzstabilität durch Aufsicht

Diese EBA-Konsultation ist für einen Zentralbank-Intelligence-Dienst von hoher Relevanz, da sie direkt die Qualität und Integrität der Bankenaufsicht in der EU betrifft.

Eine unabhängige und unparteiische Aufsicht ist fundamental für die Finanzstabilität und das Vertrauen in das Bankensystem.

Interessenkonflikte können die Wirksamkeit der Aufsicht untergraben und systemische Risiken erhöhen.

Die vorgeschlagenen Leitlinien, die auf der CRD basieren, zielen darauf ab, Governance-Standards zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors zu stärken.

Die Harmonisierung dieser Regelungen über die EU hinweg ist entscheidend für einen einheitlichen und robusten Aufsichtsrahmen, der auch die Arbeit der Zentralbanken im Bereich der Makroprudenziellen Politik unterstützt.

Wichtige Stärkung der Aufsichtsgovernance

Die Konsultation zu Leitlinien zur Aufsichtsunabhängigkeit ist für Zentralbanken von hoher Relevanz (4), da sie die Integrität und Wirksamkeit der Bankenaufsicht direkt beeinflusst, was wiederum entscheidend für die Finanzstabilität ist.

Die Veröffentlichung von Entwurfsleitlinien signalisiert eine klare Absicht der EBA, die Governance-Standards zu verschärfen und Interessenkonflikte zu minimieren (4).

Dies ist eine wichtige Vorwärtsweisung für die zukünftige Regulierung und Aufsichtspraxis im europäischen Bankensektor.