EBA veröffentlicht finales 4.2 Reporting-Paket
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat das finale technische Paket für Version 4.2 ihres Reporting-Frameworks veröffentlicht, das ab Dezember 2025 anwendbar ist. Dies markiert einen wesentlichen Schritt bei der Implementierung des semantischen Glossars DPM 2.0 und der Modernisierung der aufsichtsrechtlichen Meldewesen in der EU.
Bedeutung für Banken und Aufsicht
Die Veröffentlichung des finalen 4.2 Reporting-Frameworks und der Abschluss der DPM 2.0-Umstellung sind entscheidend für die Vereinheitlichung und Effizienz des europäischen Banken-Meldewesens.
DPM 2.0 verbessert die Konsistenz und Klarheit der Datenberichterstattung, was für die EBA, nationale Aufsichtsbehörden und die EZB von großer Bedeutung ist, um ein umfassendes und präzises Bild der Finanzstabilität zu erhalten.
Die neuen Meldepflichten, insbesondere in den Bereichen Instant Payments, Abwicklungsplanung und operationelle Risiken, ermöglichen eine detailliertere Überwachung kritischer Bereiche.
Dies unterstützt die Zentralbanken bei der Bewertung von Risiken im Finanzsystem und der Formulierung geldpolitischer Entscheidungen.
Die kontinuierliche Anpassung des Meldewesens ist unerlässlich, um auf neue Risiken und regulatorische Anforderungen zu reagieren.
Verbesserte Datenbasis für Finanzstabilität
Die finale Veröffentlichung des EBA 4.2 Reporting-Frameworks und die vollständige Implementierung von DPM 2.0 sind für Zentralbanken wichtig, da sie die Qualität und Konsistenz der aufsichtsrechtlichen Daten verbessern.
Dies ermöglicht eine präzisere Analyse der Finanzstabilität und der Risikopositionen von Banken.
Die neuen Meldepflichten, insbesondere zu Instant Payments und operationellen Risiken, liefern detailliertere Einblicke in kritische Bereiche des Bankensektors, die für die geldpolitische Entscheidungsfindung und die Überwachung systemischer Risiken relevant sind.