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Globale Risiken und Non-Bank-Vulnerabilitäten belasten

Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt in ihrer jüngsten Finanzstabilitätsprüfung vom November 2025 vor anhaltend hohen Risiken für die Finanzstabilität im Euroraum. Das internationale Umfeld bleibt volatil, und der Euroraum ist anfällig für externe Schocks.

Nach Zoll-Turbulenzen: Fokus auf US-Risiken

Die vorliegende Finanzstabilitätsprüfung der EZB erscheint nach den „Zoll-Turbulenzen“ im April und verschiebt den Fokus von akuten Handelskonflikten auf strukturelle, geoeconomische Risiken.

Bemerkenswert ist die detaillierte Analyse der schwindenden Safe-Haven-Eigenschaften von US-Treasuries und des Dollars, die die Anfälligkeit des Euroraums für US-spezifische Schocks unterstreicht.

Die EZB betont die Notwendigkeit, den makroprudenziellen Rahmen für Non-Banken zu stärken, was auf eine Intensivierung der Regulierungsdebatte hindeutet.

Die Verflechtung des Euroraums mit globalen Finanzmärkten, insbesondere den USA, wird als zentrale Schwachstelle hervorgehoben.

Pflichtlektüre: Neue Risikofelder im Fokus

Dieser Bericht liefert eine umfassende und vorausschauende Bewertung systemischer Risiken, die über traditionelle Handelskonflikte hinausgehen.

Die Betonung der US-Fiskalrisiken und der Anfälligkeit des Non-Bank-Sektors, insbesondere durch konzentrierte US-Exposures, bietet neue, detaillierte Einblicke.

Die explizite Forderung nach einer Stärkung des makroprudenziellen Rahmens für Non-Banken ist ein klares Signal für zukünftige Regulierungsbemühungen und macht den Bericht zur Pflichtlektüre für Policy-Experten und institutionelle Anleger.

Source: Financial Stability Review, November 2025

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