Banxico: 410 Mrd. Pesos Verlust durch Peso-Aufwertung
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Banxico: 410 Mrd. Pesos Verlust durch Peso-Aufwertung

Die Junta de Gobierno des Banco de México hat die geprüften Finanzberichte für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Diese weisen einen Verlust von 410,052 Millionen Pesos aus, hauptsächlich aufgrund von Wechselkursverlusten.

Starker Peso belastet Bilanz

Der Banco de México (Banxico) verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 ein negatives Ergebnis von 410,052 Millionen Pesos.

Hauptursache hierfür waren erhebliche Wechselkursverluste, die aus der starken Aufwertung des mexikanischen Pesos gegenüber dem US-Dollar resultierten.

Zum Jahresende 2025 lag der Wechselkurs „FIX“ bei 18,0012 Pesos pro Dollar, was einer Aufwertung des Pesos um 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Diese Entwicklung führte zu einer Neubewertung der auf Fremdwährung lautenden Vermögenswerte der Zentralbank, was sich negativ auf das Jahresergebnis auswirkte.

Die Veröffentlichung der Zahlen erfolgte in Übereinstimmung mit den Artikeln 46 und 54 des Gesetzes über den Banco de México, welche die Transparenz und Rechenschaftspflicht der Institution sicherstellen sollen.

Die detaillierten Finanzberichte sind öffentlich zugänglich und bieten Einblicke in die finanzielle Lage der Zentralbank.

Negatives Eigenkapital trotz externer Prüfung

Infolge des hohen Jahresverlusts belief sich das Eigenkapital des Banco de México zum Stichtag 31. Dezember 2025 auf negative 320,123 Millionen Pesos.

Die Finanzberichte wurden von einem unabhängigen externen Auditor geprüft, dessen Beauftragung und Auswahl gemäß Artikel 50 des Zentralbankgesetzes durch das Finanzministerium (Secretaría de Hacienda y Crédito Público) erfolgte.

Die Ernennung des Auditors bedurfte zudem der Zustimmung der Aufsichtskommission der Obersten Rechnungsprüfungsbehörde der Föderation (Auditoría Superior de la Federación) der Abgeordnetenkammer des Kongresses der Union.

Diese mehrstufige Prüfung soll die Integrität und Verlässlichkeit der veröffentlichten Finanzdaten gewährleisten und das Vertrauen in die Berichterstattung der Zentralbank stärken.

Trotz des negativen Eigenkapitals unterstreicht die Einhaltung dieser strengen Audit-Prozesse das Engagement für finanzielle Transparenz.