Zahl gefälschter Euro-Banknoten 2025 erneut sehr gering
Die Europäische Zentralbank (EZB) meldet für 2025 einen deutlichen Rückgang gefälschter Euro-Banknoten. Insgesamt wurden 444.000 Falschnoten aus dem Verkehr gezogen, 20 Prozent weniger als im Vorjahr.
Deutlicher Rückgang der Falschnoten im Euroraum
Im Jahr 2025 wurden im Euroraum rund 444.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen.
Dies entspricht einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024 und markiert einen der niedrigsten Werte seit Einführung der Euro-Banknoten.
Auf eine Million echter Banknoten kamen lediglich 14 Fälschungen.
Die am häufigsten gefälschten Nennwerte waren erneut die 20-Euro- und 50-Euro-Banknoten, die zusammen etwa 80 Prozent aller Fälschungen ausmachten.
Geografisch wurden 96,8 Prozent der Fälschungen in Euro-Ländern entdeckt, während 2,2 Prozent in EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums und 1,0 Prozent in der übrigen Welt anfielen.
Das Risiko, eine Fälschung zu erhalten, bleibt damit sehr gering.
Echtheitsprüfung bleibt einfach und zuverlässig
Die Bevölkerung muss sich wegen gefälschter Euro-Banknoten keine Sorgen machen, sollte aber weiterhin aufmerksam sein.
Die meisten Fälschungen sind leicht zu erkennen, da Sicherheitsmerkmale entweder fehlen oder nur laienhaft nachgeahmt wurden.
Die Europäische Zentralbank empfiehlt die einfache Methode „Fühlen-Sehen-Kippen“, um die Echtheit einer Banknote zu überprüfen.
Das Eurosystem unterstützt zudem aktiv Personen, die beruflich mit Bargeld arbeiten, indem es sicherstellt, dass Banknotenbearbeitungsgeräte Fälschungen zuverlässig erkennen.
Bei Verdacht sollte die Polizei oder die Hausbank kontaktiert werden.
Sicher, aber nicht sorgenfrei
Die geringe Fälschungsquote unterstreicht die hohe Sicherheit der Euro-Banknoten und die Effektivität der Schutzmechanismen.
Dennoch bleibt die ständige Wachsamkeit der Öffentlichkeit entscheidend, um Betrugsversuche zu unterbinden.
Die Zahlen bestätigen den Euro als vertrauenswürdiges Zahlungsmittel, erfordern aber weiterhin Aufklärung und Prävention.