EZB-Umfrage: Inflationserwartungen der Verbraucher sinken leicht
Die Inflationserwartungen der Verbraucher im Euroraum sind im Februar leicht gesunken. Dies geht aus der monatlichen Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor, die auch eine weniger pessimistische Sicht auf das Wirtschaftswachstum und den Arbeitsmarkt zeigt.
Inflationserwartungen sinken leicht
Die von den Verbrauchern wahrgenommene Inflation verharrte im Februar bei 3,0 Prozent.
Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate sanken von 2,6 Prozent auf 2,5 Prozent, ebenso wie die Dreijahreserwartungen.
Die Fünfjahreserwartungen blieben mit 2,3 Prozent stabil.
Die Unsicherheit der kurzfristigen Inflationserwartungen zeigte keine Veränderung.
Jüngere Befragte (18-34 Jahre) wiesen geringere Inflationswahrnehmungen und -erwartungen auf als ältere Altersgruppen.
Die Erwartungen zum Wachstum der nominalen Einkommen blieben bei 1,2 Prozent unverändert, während die Erwartungen für das Wachstum der nominalen Ausgaben von 3,4 Prozent auf 3,5 Prozent stiegen.
Optimistischere Sicht auf Wirtschaft und Jobs
Die Erwartungen zum Wirtschaftswachstum in den kommenden zwölf Monaten fielen im Februar weniger negativ aus, stiegen von -1,1 Prozent im Januar auf -0,9 Prozent.
Gleichzeitig sanken die Erwartungen zur Arbeitslosenquote in zwölf Monaten von 11,0 Prozent auf 10,8 Prozent, was auf einen stabilen Arbeitsmarktausblick hindeutet.
Die Erwartungen zum Preisanstieg bei Immobilien sanken leicht von 3,7 Prozent auf 3,6 Prozent.
Die Hypothekenzins-Erwartungen blieben bei 4,7 Prozent konstant.
Der Nettoanteil der privaten Haushalte, die von einer Verschärfung des Kreditzugangs in den zurückliegenden zwölf Monaten berichteten, ging im Februar zurück.