Spanische und portugiesische Zentralbanken vereinbaren engere Zusammenarbeit
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Spanische und portugiesische Zentralbanken vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Zentralbanken Spaniens und Portugals haben in Lissabon ein bilaterales Treffen abgehalten, um ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. Unter der Leitung der Gouverneure Álvaro Santos Pereira und José Luis Escrivá wurden vierteljährliche Folgetreffen vereinbart.

Wirtschaft, Stabilität und KI im Fokus

Die Gouverneure Álvaro Santos Pereira vom Banco de Portugal und José Luis Escrivá vom Banco de España leiteten das hochrangige bilaterale Treffen in Lissabon.

Mitglieder der Direktionen beider Institutionen führten intensive Gespräche über aktuelle wirtschaftliche Perspektiven, die Sicherung der Finanzstabilität in der Eurozone sowie das europäische und internationale Umfeld.

Ein besonderer Fokus lag auf den Auswirkungen und Chancen der Künstlichen Intelligenz im Finanzsektor sowie der Verbesserung des Austauschs statistischer Informationen.

Ziel dieser umfassenden Agenda war es, konkrete Wege zur Intensivierung der Kooperation in diesen Schlüsselbereichen zu identifizieren und gemeinsame Positionen zu entwickeln, um zukünftigen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und Synergien optimal zu nutzen.

Die Diskussionen unterstrichen die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen den beiden iberischen Zentralbanken.

Regelmäßiger Austausch auf Direktionsebene

Als konkretes Ergebnis des Treffens wurde die Einführung vierteljährlicher Zusammenkünfte auf Direktionsebene vereinbart.

Diese regelmäßigen Treffen sollen die vertiefte Zusammenarbeit fördern und einen kontinuierlichen Dialog über die identifizierten Themen von beiderseitigem Interesse gewährleisten.

Vonseiten des Banco de Portugal nahmen neben Gouverneur Pereira und den Vizegouverneuren Luís Máximo dos Santos und Clara Raposo auch die Verwaltungsratsmitglieder Helena Adegas, Francisca Guedes de Oliveira und Luís Morais Sarmento teil.

Die Delegation des Banco de España umfasste neben Gouverneur Escrivá die Vizegouverneurin Soledad Núñez sowie die Generaldirektoren David López Salido (Wirtschaft), Daniel Pérez Cid (Finanzstabilität, Regulierung und Resolution), Mayte Ledo (Strategie, Personal und Daten) und Galo Nuño (Institutionelle, Europäische Beziehungen und Transparenz).

Diese breite Besetzung unterstreicht die Bedeutung der Kooperation für beide Institutionen.