Zahlungsverkehr ohne Bargeld wächst um 8,5 Prozent in Spanien
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Zahlungsverkehr ohne Bargeld wächst um 8,5 Prozent in Spanien

Der bargeldlose Zahlungsverkehr in Spanien stieg im ersten Halbjahr 2025 um 8,5 Prozent auf 9.401 Millionen Transaktionen. Der Gesamtwert erhöhte sich um 6,3 Prozent auf 6,4 Billionen Euro.

Karten dominieren kleine Zahlungen, Überweisungen die großen Werte

Im ersten Halbjahr 2025 erreichte der bargeldlose Zahlungsverkehr in Spanien 9.401 Millionen Operationen, ein Anstieg von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Gesamtwert dieser Transaktionen belief sich auf 6,4 Billionen Euro, was einem Wachstum von 6,3 Prozent entspricht.

Nach Volumen machten Kartenzahlungen 65,7 Prozent aller Operationen aus, während Überweisungen 16,8 Prozent und Lastschriften 12,2 Prozent beisteuerten.

Bei den Werten kehrt sich das Bild um: Überweisungen repräsentierten 88,5 Prozent des Gesamtbetrags, während Kartenzahlungen nur 3 Prozent ausmachten.

Dies unterstreicht, dass Karten das bevorzugte Mittel für kleine Beträge sind, während Überweisungen für größere Transaktionen genutzt werden.

Operationen mit elektronischem Geld trugen 1,7 Prozent zum Volumen und 0,1 Prozent zum Wert bei.

Kontaktloses Bezahlen und Infrastruktur im Wandel

Die Zahl der Kartenzahlungen stieg im ersten Halbjahr 2025 um 11,1 Prozent auf 6.178 Millionen Operationen, mit einem Wertzuwachs von 10 Prozent auf 195 Milliarden Euro.

Kontaktlose Zahlungen an physischen POS-Terminals nahmen um 11,9 Prozent zu und machten 96,5 Prozent der nicht-ferngesteuerten Kartenzahlungen nach Volumen aus.

Die Anzahl der Zahlungskarten erhöhte sich um 11,6 Prozent auf 119 Millionen, was durchschnittlich 2,4 Karten pro Einwohner entspricht.

Während die Zahl der Geldautomaten um 0,9 Prozent auf 37.100 sank, stiegen die POS-Terminals um 7,4 Prozent auf 4,62 Millionen an.