Spanische Fintech-Branche wächst um 50 Prozent
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Spanische Fintech-Branche wächst um 50 Prozent

Das Observatorium der spanischen Nicht-Banken-Fintech-Branche des Banco de España zeigt ein Wachstum von 50 Prozent bei den Unternehmen. Zwischen 2018 und 2023 stiegen Vermögenswerte und Beschäftigung deutlich, Krypto- und Blockchain-Vertikalen konsolidierten sich.

Fintech-Observatorium wird öffentlich

Das Fintech-Observatorium des Banco de España ist eine seit 2020 entwickelte experimentelle Statistik zur Überwachung der nicht-bankenbasierten Fintech-Branche in Spanien.

Ab 2025 wird es zweimal jährlich (im Mai und September) öffentlich zugänglich gemacht.

Es konzentriert sich auf nicht-bankenbasierte Unternehmen, die innovative Technologien in Finanzdienstleistungen integrieren, unabhängig davon, ob dies ihre Haupttätigkeit ist.

Ziel ist es, Größe und Relevanz dieser Unternehmen im spanischen Finanzsystem zu messen und zwischen formell integrierten und nicht-finanziellen Institutionen zu unterscheiden.

Die Definition von Fintech folgt dem Financial Stability Board (FSB) als 'technologisch ermöglichte Innovation in Finanzdienstleistungen'.

Daten aus öffentlichen und privaten Quellen

Das Observatorium basiert auf einem Zensus von Fintech-Unternehmen, der Daten aus vielfältigen Quellen kombiniert.

Dazu gehören administrative Quellen wie der Banco de España (Zentralbilanz, Krypto-Dienstleister-Register), die CNMV (Crowdfunding) und Handelsregister.

Private Quellen wie die AEFI, Finnovating und Spaincrowdfunding ergänzen dies.

Der Prozess umfasst Identifizierung, Validierung (Sitz in Spanien, NIF, Fintech-Aktivität, Steuerregistrierung) und Aufnahme in den Zensus.

Dieser enthält qualitative Informationen wie Herkunftsquelle, Handelsnamen, NIF, vertikale Klassifikation und geografische Lage.

Mehr Transparenz im Schattensektor

Die Veröffentlichung des Observatoriums ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz in einem schwer fassbaren Sektor.

Die regelmäßige Aktualisierung ermöglicht es Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern, Wachstum und Risiken der Nicht-Banken-Fintechs besser zu verfolgen.

Dies schließt eine Informationslücke und fördert ein fundierteres Verständnis des spanischen Finanzsystems.