BDE reaktiviert Bilanzen von Versicherern und Pensionsfonds
Die Banco de España (BDE) reaktiviert die Veröffentlichung von Statistiken zu Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds. Damit schließt sie Informationslücken im Bereich der Finanzunternehmen.
Lücken geschlossen: Neue Daten für Finanzmärkte
Die Banco de España (BDE) hat ihren Statistik-Katalog erweitert und zwei zuvor eingestellte Produkte im Bereich der Finanzunternehmensstatistiken wieder eingeführt.
Konkret nimmt die BDE die Veröffentlichung von Statistiken zu Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds wieder auf.
Dies ebnet den Weg für die erneute Verbreitung von Daten zur Gesamtbilanz und zur sektoralen Aufschlüsselung von Finanzunternehmen, wodurch bestehende Informationslücken in diesem Bereich geschlossen werden.
Diese aktualisierten Daten sind im Themenbereich „Finanzunternehmen“ verfügbar und werden vierteljährlich veröffentlicht.
Tieferer Einblick seit 2016
Die wieder eingeführten Statistiken umfassen vierteljährliche Bilanzdaten (Aktiva und Passiva) für Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds, ergänzt durch spezifische Aufschlüsselungstabellen der wichtigsten Vermögenswerte.
Die Statistiken zur Gesamtbilanz der Finanzunternehmen werden ebenfalls vierteljährlich veröffentlicht und beinhalten eine Zusammenfassung der Bilanz sowie deren sektorale Aufschlüsselung.
Informationen zu Versicherungsunternehmen sind ab dem zweiten Quartal 2016 verfügbar, während Daten zu Pensionsfonds ab dem dritten Quartal 2019 zugänglich sind.
Die Gesamtbilanz der Finanzunternehmen ist ebenfalls ab dem dritten Quartal 2019 verfügbar.
Nicht mehr fortgeführte Zeitreihen werden bald in den Bereich „Historische Statistiken für Forscher“ verschoben.
Mehr Transparenz, bessere Analyse
Die Wiederaufnahme dieser Statistiken ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Datenlage im Finanzsektor.
Analysten erhalten nun einen umfassenderen Überblick über Versicherer und Pensionsfonds, was eine präzisere Risikobewertung ermöglicht.
Dies fördert fundiertere Entscheidungen und trägt zur Stabilität des Finanzsystems bei.