Alterseffekt bei Immobilienverkäufen
Eine Studie der Philadelphia Fed zeigt, dass ältere Eigenheimbesitzer beim Verkauf ihrer Immobilien signifikant niedrigere Renditen erzielen als jüngere. Dieser Effekt, der ab etwa 70 Jahren einsetzt, ist quantitativ größer als andere demografische Faktoren.
Demografischer Wandel und Immobilienmarkt
Die Studie ist hochrelevant für Zentralbanken angesichts des demografischen Wandels und der Rolle von Immobilien als Hauptvermögenswert für viele Haushalte.
Der "Silver Tsunami" – der Ausstieg der Baby Boomer aus dem Eigenheim – wird den Immobilienmarkt prägen.
Die Ergebnisse beleuchten Risiken für die Altersvorsorge und die Vermögensakkumulation älterer Menschen.
Sie werfen Fragen zum Verbraucherschutz und zur Markttransparenz auf, insbesondere im Kontext von Makler-Fehlanreizen und der Vulnerabilität älterer Menschen.
Erkenntnisse könnten zukünftige Regulierungsansätze beeinflussen.
Auswirkungen auf Vermögensakkumulation
Die Ergebnisse sind wichtig für das Verständnis der Vermögensakkumulation im Alter und der finanziellen Stabilität von Haushalten.
Der demografische Wandel macht die Vulnerabilität älterer Immobilienverkäufer zu einem makroökonomisch relevanten Thema.
Die Studie liefert deskriptive und kausale Evidenz für Marktineffizienzen und Fehlanreize, die zukünftige politische Überlegungen im Bereich Verbraucherschutz und Immobilienmarktregulierung beeinflussen könnten.
Quelle: Aging and Housing Returns
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