Ben Gully zum Generalsekretär des Basler Ausschusses ernannt
Ben Gully wurde zum Generalsekretär des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht ernannt. Er tritt sein dreijähriges Amt am 14. August 2026 an und kommt von der kanadischen Aufsichtsbehörde OSFI.
Erfahrener Aufseher übernimmt globale Führung
Erik Thedéen, der Vorsitzende des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, gab die Ernennung von Ben Gully zum Generalsekretär für eine dreijährige Amtszeit bekannt, beginnend am 14. August 2026.
Gully ist derzeit stellvertretender Superintendent bei OSFI in Kanada, wo er den Aufsichtsbereich leitet.
Der Basler Ausschuss ist die weltweit führende Standardsetzungsorganisation für die prudenzielle Regulierung von Banken und dient als Forum für die Zusammenarbeit in Bankenaufsichtsfragen.
Seine 45 Mitglieder umfassen Zentralbanken und Bankenaufseher aus 28 Jurisdiktionen.
Der Generalsekretär ist für die Leitung des Sekretariats und die Unterstützung des Vorsitzenden bei der externen Vertretung des Ausschusses verantwortlich.
Umfassende Erfahrung in der Bankenaufsicht
Ben Gully bringt über 25 Jahre Erfahrung in Bankenregulierung und -aufsicht von drei Kontinenten mit.
Er vertritt OSFI im Basler Ausschuss und ist Co-Vorsitzender der Supervisory Cooperation Group.
Seine Karriere begann bei der Bank of England, später war er Chief Risk Officer der Australian Prudential Regulation Authority.
Gully hat Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften von den Universitäten St Andrews und Glasgow.
Er folgt auf Neil Esho, der seit Februar 2022 Generalsekretär war und am 31. März 2026 in den Ruhestand tritt.
Toshio Tsuiki wird bis Gullys Amtsantritt als amtierender Generalsekretär fungieren.
Tiff Macklem, Vorsitzender des Aufsichtsgremiums des Basler Ausschusses, dankte Esho für seine „erheblichen Beiträge“ zur Entwicklung von Standards wie dem Basel III-Rahmenwerk.
Idealbesetzung für globale Herausforderungen
Die Ernennung von Ben Gully signalisiert Kontinuität und eine Stärkung der internationalen Bankenaufsicht.
Seine umfassende Erfahrung in verschiedenen Jurisdiktionen ist entscheidend, um die komplexen globalen Herausforderungen zu meistern.
Dies gewährleistet eine stabile Führung in einer Zeit, in der die Finanzstabilität weiterhin oberste Priorität hat.