BIS analysiert Zentralbank-Lending und FX-Risiken
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BIS analysiert Zentralbank-Lending und FX-Risiken

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beleuchtet in ihrem aktuellen Quartalsbericht die Entwicklung der Zentralbank-Lending-Operationen und neue Messgrößen für das FX-Settlement-Risiko. Die Analysen basieren auf dem aktualisierten Markets Committee Compendium und der Triennial Survey 2025.

Anpassung der Zentralbank-Liquidität

Zentralbanken passen ihre operativen Rahmenwerke an die Folgen der Pandemie, die wiederauflebende Inflation und strukturelle Marktveränderungen an.

Insbesondere der Übergang zu kleineren Bilanzen und die wachsende Bedeutung von Nichtbanken-Finanzinstituten (NBFIs) beeinflussen die Liquiditätsnachfrage erheblich.

Das aktualisierte Markets Committee Compendium liefert Einblicke in die Gestaltung von Lending-Operationen, die Kreditfazilitäten und Offenmarktgeschäfte umfassen.

Diese Instrumente stellen privaten Akteuren besicherte Mittel zur Verfügung.

Die BIZ-Analyse untersucht dabei Zugangsrichtlinien für Gegenparteien, Sicherheitenrahmen, Preisgestaltung und Offenlegungspraktiken.

Ziel ist es, die Geldpolitik effektiv umzusetzen und Finanzstabilität zu gewährleisten, während gleichzeitig Risiken und Kosten für die Zentralbankbilanzen abgewogen werden.

Neue Einblicke in FX-Settlement-Risiken

Der Bericht deckt zudem neue Messgrößen für das FX-Settlement-Risiko auf, die aus der BIZ-Triennial Survey 2025 stammen.

Dieses Risiko entsteht, wenn eine Partei in einer Devisentransaktion ihre Währung liefert, bevor sie die Gegenwährung erhält, was zu einem potenziellen Verlust führt, falls die Gegenpartei ausfällt.

Die neue Methodik ermöglicht eine präzisere Bewertung dieses Risikos.

Die Analyse zeigt die Entwicklung des FX-Settlement-Risikos im April 2025 und beleuchtet vergangene Erfolge bei der Risikominderung sowie zukünftige Herausforderungen.

Die Erkenntnisse sind entscheidend, um die Widerstandsfähigkeit des globalen Finanzsystems zu stärken und potenzielle Schocks im Devisenmarkt zu minimieren.

Kontinuierliche Anpassung ist entscheidend

Die Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung geldpolitischer Instrumente an sich wandelnde Marktbedingungen und die zunehmende Rolle von NBFIs.

Insbesondere die Analyse des FX-Settlement-Risikos zeigt auf, wo regulatorischer Handlungsbedarf besteht, um die globale Finanzstabilität zu gewährleisten.

Die Studie liefert somit wichtige Impulse für Zentralbanken und Aufsichtsbehörden weltweit, ihre operativen Rahmenwerke proaktiv weiterzuentwickeln.

Quelle: BIS Quarterly Review, June 2026

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