Neue Sicht auf Chiles CO2-Emissionen und Netzwerke
Diese BIS-Studie untersucht, wie Firmenbeziehungen in Chile die ökonomischen Effekte von CO2-Reduktionspolitiken beeinflussen. Sie nutzt detaillierte administrative Daten, einschliesslich Zoll- und Firmentransaktionsdaten, um direkte CO2-Emissionen auf Firmenebene zu messen und deren Ausbreitung durch Lieferketten abzubilden.
Implikationen für Zentralbanken und Klimapolitik
Dieses BIS-Forschungspapier ist hochrelevant für Zentralbanken, da es die makrofinanziellen Auswirkungen des Klimawandels und grüner Übergangspolitiken beleuchtet.
Die detaillierte Analyse von Produktionsnetzwerken und Emissionsausbreitung in Chile bietet wichtige Einblicke, wie CO2-Steuern oder andere Klimamassnahmen die Wirtschaft über Lieferketten beeinflussen können.
Dies ist entscheidend für die Bewertung von Inflationsrisiken, Stabilität des Finanzsystems und die Gestaltung einer effektiven Geldpolitik in Zeiten des Klimawandels.
Die neue Methodik könnte auch für andere Länder adaptierbar sein und hilft, die Komplexität der Dekarbonisierung besser zu verstehen.
Relevanz für makrofinanzielle Stabilität
Das Papier ist für Zentralbanken wichtig (Relevanz 4), da es detailliert die komplexen Auswirkungen von Klimapolitiken auf die Wirtschaft über Produktionsnetzwerke aufzeigt.
Es hilft, potenzielle Schocks und Inflationsdruck durch CO2-Steuern besser zu verstehen.
Die Signalstärke ist deskriptiv (2), da es sich um eine wissenschaftliche Analyse handelt, die eine neue Methodik und Erkenntnisse liefert, aber keine direkten politischen Empfehlungen oder zukünftige Leitlinien der BIS darstellt.