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Migrationseffekte von Fernarbeit auf Wohlfahrt

Eine Studie der Philadelphia Fed untersucht die Wohlfahrtseffekte von Fernarbeit, insbesondere durch migrationsbedingte Anpassungen. Seit 2020 zeigt sich eine verstärkte Netto-Migration von Hochverdienern aus urbanen Zentren in Vorstädte und kleinere Städte.

Implikationen für Inflation und Arbeitsmarkt

Diese Forschung ist für Zentralbanken relevant, da sie die komplexen Auswirkungen von Fernarbeit auf die Wirtschaft beleuchtet.

Die Analyse der Wohnkostenentwicklung und der Arbeitsmarktdynamik durch Migrationseffekte ist entscheidend für das Verständnis von Inflationsdruck und regionaler Ungleichheit.

Die Erkenntnisse über die Entlastung der Wohnkosten und die Umverteilung des Jobzugangs beeinflussen die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt und der Transmission monetärer Politik in einem sich wandelnden Arbeits- und Wohnumfeld.

Wichtige Erkenntnisse für Zentralbanken

Die Studie liefert wichtige empirische Belege für die räumlichen und sozialen Auswirkungen von Fernarbeit, die für die Beurteilung der Inflationsdynamik (insbesondere Wohnkosten), der Arbeitsmarktentwicklung und der Wohlfahrtsungleichheit von Bedeutung sind.

Die detaillierte Analyse der Migrationsmuster und ihrer dämpfenden Effekte auf die Ungleichheit bietet wertvolle Einblicke für die makroökonomische Modellierung und Politikgestaltung.