BoC testet Tokenisierung für grenzüberschreitende Zahlungen
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BoC testet Tokenisierung für grenz­über­schrei­ten­de Zahlungen

Die Bank of Canada (BoC) beteiligt sich am Project Agorá der BIZ, um die Tokenisierung im grenzüberschreitenden Großzahlungsverkehr zu testen. Ziel ist die Verbesserung von Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz.

Einheitliches Ledger für globale Zahlungen

Das Project Agorá der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erforscht, wie die Tokenisierung den grenzüberschreitenden Großzahlungsverkehr verbessern kann.

Ein Prototyp eines Multi-Währungs-Ledgers wurde bereits erfolgreich getestet.

Dieses System kombiniert tokenisierte Geschäftsbankeinlagen und Großhandels-Zentralbankgeld auf einer programmierbaren Plattform.

Ziel ist es, die Geschwindigkeit, Effizienz, Transparenz und Zugänglichkeit internationaler Zahlungen erheblich zu steigern.

Das Projekt wird den Prototyp weiter testen und dessen Betrieb innerhalb bestehender rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen, einschließlich der Regeln zur Abwicklungsendgültigkeit sowie der Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, untersuchen.

Globale Zusammenarbeit für effiziente Zahlungen

Die Beteiligung der Bank of Canada am Project Agorá unterstreicht ihren Forschungsfokus auf die Entwicklung des Zahlungsverkehrs und die Nutzung neuer Technologien für ein effizienteres Finanzsystem.

Senior Deputy Governor Carolyn Rogers betonte: 'Die Tokenisierung hat das Potenzial, grenzüberschreitende Zahlungen schneller, billiger, effizienter und sicherer zu machen.'

Das Projekt ist eine einzigartige Gelegenheit, die Technologie in mehreren Jurisdiktionen und Währungen zu testen.

Es bringt acht Zentralbanken zusammen, darunter die Federal Reserve Bank of New York, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank, sowie über 40 Finanzinstitute, darunter systemrelevante Banken und Zahlungsdienstleister.