Leitzins bei 2,25 Prozent gehalten
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Leitzins bei 2,25 Prozent gehalten

Die Bank of Canada belässt ihren Leitzins bei 2,25 Prozent. Der Konflikt im Nahen Osten und steigende Energiepreise belasten das globale Wachstum und treiben die Inflation an.

Globale Spannungen belasten Wachstum

Der Konflikt im Nahen Osten, steigende Energiepreise und Störungen in globalen Lieferketten bremsen das weltweite Wirtschaftswachstum und erhöhen den Inflationsdruck.

In den USA bleibt das Wachstum solide, gestützt durch Konsum und KI-Investitionen.

Die Eurozone verzeichnet gedämpftes Wachstum, während Chinas Wirtschaft von starken Exporten profitiert.

In Kanada sank das BIP im ersten Quartal um 0,1 Prozent, schwächer als erwartet.

Die Konsumausgaben stiegen um 1,4 Prozent, doch die Staatsausgaben gingen unerwartet zurück.

Auch die Wohnungsbauaktivität und die Unternehmensinvestitionen blieben schwach.

Die Beschäftigung zeigte sich im Mai zwar erhöht, ist aber seit Jahresbeginn kaum verändert.

Die Arbeitslosenquote schwankt zwischen 6,5 und 7 Prozent und lag zuletzt bei 6,6 Prozent im Mai.

Inflationsdruck bleibt bestehen

Die Verbraucherpreisinflation stieg im April wie erwartet auf 2,8 Prozent, hauptsächlich aufgrund höherer Energiepreise und des Wegfalls des Basiseffekts der CO2-Steuer.

Bislang gibt es nur begrenzte Anzeichen für eine breite Weitergabe der höheren Energiepreise an andere Konsumgüter.

Die Kerninflation hat sich auf rund 2 Prozent reduziert.

Der Gouverneursrat beschloss, den Leitzins bei 2,25 Prozent zu belassen, angesichts der schwachen Wirtschaftstätigkeit in Kanada und der anhaltenden Unsicherheit bezüglich der US-Handelspolitik.

Die Bank ist bereit, bei Bedarf zu reagieren, um das Vertrauen in die Preisstabilität zu wahren.

Quelle: Bank of Canada maintains the policy rate at 2¼%

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