Banknoten: Shortlist für UK-Wildtiere steht
Die Bank of England (BoE) hat eine Shortlist von Wildtieren für die Gestaltung der neuen Banknoten-Serie H empfohlen. Eine öffentliche Konsultation dazu startet im Juni 2026.
Shortlist: Von Säugern bis zu Insekten
Die Bank of England (BoE) hat eine Empfehlung für die Shortlist der Tiermotive der neuen Banknoten-Serie H ausgesprochen.
Die Banknote Imagery Advisory Group (BIAG) übermittelte dem Gouverneur eine Liste von Wildtieren, die als Grundlage für die zweite öffentliche Konsultation dienen soll.
Die Auswahl wurde in drei breite Kategorien unterteilt: Säugetiere, Vögel sowie Amphibien, Insekten und Fische.
Zu den vorgeschlagenen Säugetieren gehören unter anderem der Feldhase oder der Eurasische Biber, Delfine, Igel, Kegelrobben, Baummarder und Rotfüchse.
Bei den Vögeln finden sich Atlantikpapageitaucher, Eisvögel, Brachvögel, Schleiereulen, Buntspechte und Seeadler.
Die dritte Kategorie umfasst Atlantischen Lachs, Riesenhaie, Hummeln, Schmetterlinge, Libellen und Grasfrösche.
Die BIAG betonte die Notwendigkeit, die Home Nations in den Designs zu repräsentieren und der Öffentlichkeit prägnante Fakten zu jedem Tier bereitzustellen.
Die endgültige Entscheidung des Gouverneurs wird durch die Meinungen der Öffentlichkeit und die Ziele der Bank für ein sicheres Banknotendesign beeinflusst.
Hase oder Biber? Die Debatte um die Motive
Die Erstellung der Shortlist erfolgte in enger Zusammenarbeit mit einem Expertengremium für Banknotenmotive.
Dieses Gremium wurde beauftragt, eine vielfältige und inklusive Auswahl zu treffen, die Kriterien wie Wildheit, Wiedererkennbarkeit, Vielfalt, Einzigartigkeit und Symbolkraft für das Vereinigte Königreich erfüllt.
Ein zentraler Diskussionspunkt war die Aufnahme des Bibers, der möglicherweise nicht leicht zu erkennen ist und zudem das Nationaltier Kanadas darstellt, im Vergleich zum Feldhasen.
Die Mitglieder der BIAG einigten sich darauf, zusätzliche Meinungen des Expertengremiums zu dieser spezifischen Wahl einzuholen.
Die Kommunikation für die im Juni 2026 beginnende Konsultation soll die Gründe für die Shortlist-Auswahl klar darlegen.
Ziel ist es, dass die gewählten Motive gut unterscheidbar und leicht zu verifizieren sind.