Finanzfirmen müssen sich gegen KI-Cyberrisiken wappnen
Bank of England, FCA und HM Treasury fordern Finanzfirmen auf, ihre Cyberresilienz gegen fortschrittliche KI-Modelle zu stärken. Diese Modelle verstärken Cyberbedrohungen für die Finanzstabilität.
KI-Modelle übertreffen menschliche Cyber-Fähigkeiten
Fortschrittliche KI-Modelle stellen eine neue Dimension in der Cyber-Sicherheit dar.
Ihre Fähigkeiten übertreffen bereits die eines erfahrenen Experten – bei höherer Geschwindigkeit, größerem Umfang und geringeren Kosten.
Werden diese Fähigkeiten böswillig eingesetzt, verstärken sie Cyberbedrohungen für die Sicherheit und Solidität von Finanzfirmen, deren Kunden, die Marktintegrität und die Finanzstabilität.
Firmen, die nicht ausreichend in grundlegende Cyber-Sicherheit investiert haben, sind zunehmend exponiert.
Es ist entscheidend, dass Unternehmen über wirksame Schutz-, Erkennungs-, Bedrohungsabwehr- und Cyber-Reaktionsfähigkeiten verfügen, um schnelleren und disruptiveren KI-gesteuerten Angriffen zu begegnen.
Die britischen Finanzbehörden betonen, dass regulierte Firmen und Finanzmarktinfrastrukturen proaktiv handeln müssen, um die von KI ausgehenden Cyber-Risiken zu planen und zu mindern.
Umfassende Maßnahmen gefordert
Die britischen Finanzbehörden erwarten von den Firmen aktive Schritte in mehreren Bereichen.
Dazu gehören die Stärkung von Governance und Strategie, um KI-Risiken auf Führungsebene zu verstehen.
Investitions- und Ressourcenentscheidungen müssen die aufkommende Bedrohung widerspiegeln.
Die schnelle Identifizierung und Behebung von Schwachstellen, auch durch Automatisierung, ist unerlässlich.
Das Management von Risiken durch Dritte und Lieferketten sowie effektives Zugriffsmanagement, Netzwerksicherheit und Datenschutz sind weitere Kernpunkte.
Unternehmen müssen zudem in der Lage sein, schnell auf Störungen zu reagieren und sich davon zu erholen.