BOE-Arbeitsgruppe sucht Input für Synchronisationsdienst
BOE Press Read in English

BOE-Arbeitsgruppe sucht Input für Syn­chro­ni­sa­ti­ons­dienst

Die Bank of England hat eine Arbeitsgruppe zur Synchronisation ins Leben gerufen, um gezieltes Feedback von Branchenteilnehmern zu sammeln. Ziel ist die Gestaltung eines neuen Live-Synchronisationsdienstes.

Branchen-Input für neuen Zahlungsdienst

Die Bank of England (BOE) hat die erste Co-Creation-Arbeitsgruppe zur Synchronisation eingeführt, um die Gestaltung eines Live-Synchronisationsdienstes zu informieren.

Aufbauend auf früheren Experimenten und politischen Arbeiten soll die Gruppe gezielten Input von Branchenteilnehmern sammeln.

Die BOE erläuterte die Rollen von RT2, Synchronisationsbetreibern und die notwendige Ökosystembereitschaft, Informationen, die bereits auf der Website der Bank verfügbar sind.

Parallel dazu wurde das Synchronisation Lab für praktische Tests gestartet.

Die Bank befasst sich zudem mit politischen und gestalterischen Fragen wie Risikominderung, Regulierung, Kostendeckung und Onboarding-Prozessen.

Die Gruppe wird in den kommenden Monaten eine Reihe von fokussierten Sitzungen abhalten, um Rückmeldungen über Fragebögen und thematische Diskussionen zu sammeln.

Dabei werden Bereiche wie Abwicklungsmodelle, Earmark-Lebenszyklen, Transaktionszeitpunkte und Notfallplanung diskutiert.

Ein separater Unterausschuss für Kontoinhaber wird eingerichtet, um deren spezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Offene Fragen zur Implementierung

Teilnehmer der Arbeitsgruppe äußerten Bedenken hinsichtlich des Earmark-Lebenszyklus, einschließlich Stornierungs- und Timeout-Funktionen, sowie der Governance von Abwicklungsmodellen.

Fragen wurden auch zu Regelwerken, rechtlichen Rahmenbedingungen und den Rollen von Synchronisationsbetreibern und Kontoinhabern aufgeworfen.

Die BOE bestätigte, dass diese Punkte in den kommenden Sitzungen detailliert erörtert werden.

Speziell ging es um die Stornierung ausstehender Earmarks und deren Dauer über einen Tag hinaus; die Bank erklärte, dies seien offene Designfragen, die atomare Abwicklung und Liquiditätseffizienz ausbalancieren müssen.

Die BOE arbeitet zudem mit britischen Behörden zusammen, um Risiken von Synchronisationsbetreibern zu identifizieren und Minderungsansätze zu entwickeln.

Die Bank begrüßt auch Feedback von Anbietern technischer Lösungen.

Zukünftige Sitzungen finden etwa alle drei Wochen statt, mit vorab bereitgestellten Themen und Fragebögen.