257 Whistleblowing-Meldungen als geschützt eingestuft
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257 Whistleblowing-Meldungen als geschützt eingestuft

Die Bank of England (BOE) hat in ihrem Jahresbericht 2025/26 insgesamt 257 Whistleblowing-Meldungen als geschützte Offenlegungen eingestuft. Diese Informationen helfen der Aufsicht, Risiken bei regulierten Firmen zu identifizieren.

271 Hinweise, 257 als geschützt

Im Berichtszeitraum vom 1. April 2025 bis 31. März 2026 erhielt die Bank of England (BOE) und die Prudential Regulation Authority (PRA) 271 Whistleblowing-Meldungen.

Davon wurden 257 als geschützte Offenlegungen im Sinne des Public Interest Disclosure Act 1998 (PIDA) eingestuft.

Die verbleibenden 14 Meldungen erfüllten die Kriterien nicht: Zwei betrafen nicht-regulierte Firmen, fünf lagen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs von BOE/PRA und sieben stammten von Personen, die nicht der Definition eines Whistleblowers entsprachen.

Unabhängig vom Schutzstatus wurden alle Informationen zur Prüfung an die Aufsichtsbehörden weitergeleitet, um potenzielle Risiken zu bewerten und die Überwachungsaufgaben zu unterstützen.

Hinweise als Frühwarnsystem

Whistleblowing-Meldungen sind für die BOE und PRA eine entscheidende Informationsquelle, um die Sicherheit und Solidität der regulierten Finanzinstitute zu gewährleisten.

Sie ermöglichen es, Risiken zu erkennen und Einblicke zu gewinnen, die sonst unentdeckt blieben.

Von den 257 geschützten Meldungen führten 17 zur Steuerung potenzieller regulatorischer Risiken.

Weitere 94 Meldungen lieferten relevante Informationen für zukünftige Referenzen.

57 Meldungen hatten einen geringen Wert und führten zu keiner direkten Aufsichtsaktivität, während 89 Meldungen weiterhin Gegenstand laufender aufsichtsrechtlicher Prüfungen sind.

Die Bank betont die Vertraulichkeit aller eingereichten Informationen.

Unverzichtbar, aber res­sour­cen­in­ten­siv

Der Jahresbericht unterstreicht die unverzichtbare Rolle von Whistleblowing für die Finanzstabilität und die effektive Regulierung.

Die hohe Zahl an nicht-geschützten Meldungen zeigt jedoch den erheblichen Aufwand bei der Filterung und Bewertung relevanter Informationen.

Dennoch bleibt das System ein entscheidendes Frühwarninstrument, das den Aufsichtsbehörden wertvolle Einblicke in potenzielle Missstände liefert.