Japans Direktinvestitionen im Ausland erreichen 3,6 Bio. Yen
Die Bank of Japan (BOJ) veröffentlicht Daten zur internationalen Investitionsposition Japans. Die Direktinvestitionen im Ausland erreichten Ende 2025 rund 3,6 Billionen Yen.
Asien und Nordamerika dominieren
Japans Direktinvestitionen im Ausland erreichten Ende 2025 einen Wert von rund 3,6 Billionen Yen.
Nordamerika war mit etwa 1,3 Billionen Yen die größte Zielregion, wobei die USA mit 1,26 Billionen Yen den Löwenanteil ausmachten.
Asien folgte mit rund 923 Milliarden Yen, angeführt von Singapur (199 Mrd. Yen), China (194 Mrd. Yen) und Thailand (131 Mrd. Yen).
Europa lag mit 951 Milliarden Yen knapp dahinter, wobei das Vereinigte Königreich (205 Mrd. Yen) und Deutschland (71 Mrd. Yen) die größten Empfänger waren.
Diese Zahlen spiegeln die globale Präsenz japanischer Unternehmen wider, mit einem starken Fokus auf etablierte Märkte und aufstrebende Volkswirtschaften in Asien.
Fertigung und Finanzdienstleistungen führen
Die Daten zeigen, dass der Großteil der japanischen Direktinvestitionen im Ausland in den nicht-produzierenden Sektor fließt, der mit rund 2,26 Billionen Yen fast zwei Drittel der Gesamtinvestitionen ausmacht.
Innerhalb dieses Sektors dominieren Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (914 Mrd. Yen) sowie der Groß- und Einzelhandel (588 Mrd. Yen).
Das verarbeitende Gewerbe trug 1,34 Billionen Yen bei, wobei Chemie und Pharma (265 Mrd. Yen) sowie Transportausrüstung (238 Mrd. Yen) führend waren.
Die Bank of Japan kennzeichnet Daten aus Vertraulichkeitsgründen als 'X' und weist darauf hin, dass die Zahlen nach dem 'Directional Principle' erhoben werden.