JGB-Käufe sinken bis April 2027 auf 2 Bio. Yen
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JGB-Käufe sinken bis April 2027 auf 2 Bio. Yen

Die Bank von Japan (BOJ) reduziert ihre monatlichen Käufe japanischer Staatsanleihen (JGBs) schrittweise. Bis April 2027 sollen die Käufe auf rund 2 Billionen Yen pro Monat sinken.

JGB-Käufe sinken vierteljährlich um 200 Mrd. Yen

Die Bank von Japan (BOJ) hat mit einer Mehrheit von 7 zu 1 Stimmen beschlossen, ihre monatlichen Käufe japanischer Staatsanleihen (JGBs) schrittweise zu reduzieren.

Die geplante monatliche Kaufmenge wird bis Januar-März 2027 in jedem Kalenderquartal um etwa 200 Milliarden Yen gesenkt.

Ab April 2027 wird die monatliche Kaufmenge der JGBs etwa 2 Billionen Yen betragen.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Marktfunktion und die Stabilität der JGB-Märkte zu verbessern, während langfristige Zinsen grundsätzlich in den Finanzmärkten gebildet werden sollen.

Die BOJ wird keine Zwischenbewertungen des Plans vornehmen, ist aber bereit, das Tempo bei Bedarf anzupassen.

Flexibilität bei Marktturbulenzen und Tamuras Dissens

Bei einem raschen Anstieg der langfristigen Zinsen wird die BOJ flexibel reagieren, indem sie beispielsweise die Menge der JGB-Käufe erhöht oder Festzins-Kaufoperationen durchführt.

Dies kann unabhängig vom monatlichen Zeitplan geschehen.

Tamura Naoki stimmte gegen die Maßnahme.

Er war der Ansicht, dass langfristige Zinsen vollständig vom Markt und seinen Teilnehmern bestimmt werden sollten, und schlug eine Reduzierung der monatlichen Käufe bis Januar-März 2028 vor, was jedoch von der Mehrheit abgelehnt wurde.