Dienstleistungspreise in Japan steigen um 3,0 Prozent
Der Dienstleistungspreisindex in Japan stieg im April 2026 um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne internationale Transportleistungen betrug der Anstieg 2,5 Prozent.
Anstieg der Dienstleistungspreise setzt sich fort
Der Dienstleistungspreisindex (alle Posten) in Japan verzeichnete im April 2026 einen Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ohne internationale Transportleistungen erhöhte sich der Index um 2,5 Prozent.
Diese Entwicklung folgt auf revidierte Zahlen von 3,3 Prozent bzw. 2,9 Prozent im März.
Wesentliche Treiber des jährlichen Anstiegs waren im April die Seefrachttransportkosten mit einem Plus von 59,1 Prozent, die Zugangsgebühren mit 9,5 Prozent und die Zeitarbeitsdienste mit 3,3 Prozent.
Im Gegensatz dazu zeigten Werbedienstleistungen, insbesondere Fernseh- und Radiowerbung, eine negative Jahresveränderung von -0,6 Prozent.
Die monatliche Veränderung des Gesamtindex lag bei 0,5 Prozent.
Breite Preisdynamik in verschiedenen Sektoren
Der Bericht der Bank of Japan (BoJ) beleuchtet die Preisdynamik in verschiedenen Hauptgruppen.
Der Bereich Transport und Postdienste verzeichnete einen jährlichen Anstieg von 5,1 Prozent, maßgeblich beeinflusst durch die Seefracht.
Informations- und Kommunikationsdienste stiegen um 2,7 Prozent, wobei Zugangsgebühren mit einem Plus von 9,5 Prozent besonders hervorstachen.
Immobiliendienstleistungen erhöhten sich um 2,0 Prozent, während Finanz- und Versicherungsdienstleistungen um 1,0 Prozent zulegten.
Leasing- und Mietdienste trugen mit einem Anstieg von 5,3 Prozent ebenfalls zum Gesamttrend bei.
Die Daten enthalten zudem revidierte Zahlen für die Vormonate, was auf kontinuierliche Anpassungen in der Indexberechnung hindeutet.
Quelle: Services Producer Price Index (Apr.)
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