2,6 Prozent Plus: Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen der BoJ steigt im Dezember
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2,6 Prozent Plus: Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen der BoJ steigt im Dezember

Der Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen (Gesamtindex) der Bank von Japan (BoJ) stieg im Dezember um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne internationale Transportdienstleistungen betrug der Anstieg 2,7 Prozent.

Dienstleistungsinflation stabilisiert sich auf hohem Niveau

Der Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen (Gesamtindex) der Bank von Japan (BoJ) verzeichnete im Dezember 2025 einen Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Dies folgt auf eine revidierte jährliche Veränderung von 2,7 Prozent im November.

Die monatliche Veränderung im Dezember lag bei 0,0 Prozent, was auf eine Stabilisierung der Preise hindeutet.

Der Index ohne internationale Transportdienstleistungen zeigte eine ähnliche Entwicklung und stieg im Dezember um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ebenfalls nach revidierten 2,7 Prozent im Vormonat und einer monatlichen Veränderung von 0,0 Prozent.

Im Jahresdurchschnitt 2025 lag der Anstieg für beide Indizes bei 3,0 Prozent.

Gemischte Signale aus den Sektoren

Die detaillierte Analyse der Untergruppen zeigt eine differenzierte Preisentwicklung.

Positive Beiträge zum jährlichen Anstieg im Dezember lieferten insbesondere Bau- und Architekturleistungen mit einem Plus von 0,04 Prozentpunkten und einer jährlichen Veränderung von 6,5 Prozent.

Auch Zeitarbeitsdienste (+0,02 Prozentpunkte, 2,9 Prozent) sowie Fernseh- und Radiowerbung (+0,02 Prozentpunkte, 4,1 Prozent) trugen zum Anstieg bei.

Im Bereich Transport stachen die Seefrachtdienste mit einem Beitrag von +0,02 Prozentpunkten und einem jährlichen Plus von 5,3 Prozent hervor.

Dämpfend wirkten sich hingegen mobile Telekommunikationsdienste (-0,03 Prozentpunkte, 1,0 Prozent) und Hotels (-0,06 Prozentpunkte, 10,9 Prozent) aus.

Inflationsdruck im Dienstleistungssektor bleibt

Die Stagnation der monatlichen Veränderung im Dezember deutet auf eine vorübergehende Beruhigung der Dienstleistungspreise hin.

Dennoch verbleibt der jährliche Anstieg deutlich über dem Inflationsziel der BoJ, was den zugrunde liegenden Preisdruck unterstreicht.

Für die Geldpolitik bedeutet dies, dass der Fokus auf die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung gerichtet bleiben muss, bevor über eine Normalisierung nachgedacht werden kann.

Quelle: Services Producer Price Index (Dec.)

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