Dienstleisterpreise in Japan steigen um 3,3 Prozent
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Dienst­leis­ter­prei­se in Japan steigen um 3,3 Prozent

Der Dienstleistungserzeugerpreisindex in Japan stieg im Mai um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne internationale Transportleistungen betrug der Anstieg 3,0 Prozent.

Anhaltender Preisanstieg bei Dienstleistungen

Der Dienstleistungserzeugerpreisindex (Gesamtindex) der Bank of Japan verzeichnete im Mai 2026 einen Anstieg von 3,3 Prozent im Jahresvergleich.

Der Index ohne internationale Transportleistungen erhöhte sich ebenfalls um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Diese Zahlen setzen den Trend der Vormonate fort, wobei der Gesamtindex im April ebenfalls um 3,3 Prozent gestiegen war.

Wesentliche Beiträge zum jährlichen Anstieg im Mai lieferten Transport- und Postdienstleistungen mit 1,11 Prozentpunkten, gefolgt von Immobiliendienstleistungen (0,90 Prozentpunkte) und Werbedienstleistungen (0,56 Prozentpunkte).

Auch Informations- und Kommunikationsdienste sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen trugen positiv bei.

Monatliche Dynamik und spezifische Treiber

Im Monatsvergleich zeigte der Gesamtindex im Mai keine Veränderung (0,0 Prozent), während der Index ohne internationale Transportleistungen leicht um 0,1 Prozent zulegte.

Betrachtet man die monatlichen Veränderungen der Jahresraten, so trugen insbesondere der Seefrachttransport (+0,08 Prozentpunkte), der Straßenfrachttransport (+0,02 Prozentpunkte) und der internationale Flugpassagiertransport (+0,01 Prozentpunkte) positiv bei.

Negative Beiträge kamen hingegen von Informationsverarbeitungs- und Informationsdienstleistungen (-0,02 Prozentpunkte) sowie Finanzdienstleistungen (Provisionen) mit -0,02 Prozentpunkten.

Der Index basiert auf dem Referenzjahr 2020 und umfasst eine breite Palette von Dienstleistungssektoren, von Finanz- und Immobiliendiensten bis hin zu Transport und Kommunikation.

Inflationsdruck bleibt bestehen

Die anhaltend hohen Dienstleistungserzeugerpreise, auch wenn der monatliche Anstieg des Gesamtindex moderat ausfiel, signalisieren einen persistenten Inflationsdruck in der japanischen Wirtschaft.

Dieser Trend stützt die jüngsten Schritte der Bank of Japan zur Normalisierung ihrer Geldpolitik, da die disinflationären Kräfte der Vergangenheit weiter nachlassen.

Für die BOJ bedeutet dies, dass der Druck, die ultra-lockere Geldpolitik weiter zu straffen, bestehen bleibt, auch wenn die Dynamik nicht dramatisch beschleunigt.

Quelle: Services Producer Price Index (May)

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